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Information zur Veranstaltung

Internationale Musiktage Dom zu Speyer 2019 - BIBLISCHE GESCHICHTEN


Die Erzählungen des Alten und Neuen Testaments zählen seit jeher zu den großen Geschichten der
Menschheit und bilden zum Teil Grundlagen unserer abendländischen Kultur, berichten sie doch von der Beziehung und der Suche der Menschen nach dem barmherzigen und lebendigen Gott.

In unserer Konzertreihe „Internationale Musiktage Dom zu Speyer 2019“ möchten wir einige dieser spannenden Ereignisse erzählen. Kleine und große biblische Geschichten, die grandios in Musik gesetzt wurden.

Im Eröffnungskonzert erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys erstes Oratorium PAULUS, das vom römischen Soldaten und Christenverfolger Saulus erzählt, der durch die Christusbegegnung zu Paulus wird, einem der größten Missionare und ersten Theologen des Urchristentums. Mädchenchor, Domsingknaben und Domchor kooperieren zum wiederholten Male mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz aus Ludwigshafen.

Die alttestamentliche Person HIOB wurde vom zeitgenössischen tschechischen Komponisten Petr Eben in einem Orgelzyklus eindrucksvoll in Musik gesetzt. Unser Domorganist Markus Eichenlaub wird dieses Werk an den großen Domorgeln präsentieren. Den erforderlichen Sprecherpart übernimmt der bekannte Schauspieler, Entertainer und Moderator Harald Schmidt.

Kleinere Geschichten der Bibel erzählt das Johann-Rosenmüller-Ensemble in einem Kryptakonzert mit Werken frühbarocker Komponisten. An gleichem Ort kommt die

AUFERSTEHUNGSHISTORIE von Heinrich Schütz durch die Capella Spirensis zur Aufführung.

Armenien ist ein biblisches Land mit einem großen Schatz an eigenständiger Musikkultur. Das mittelalterliche Kloster Geghard (Weltkulturerbe) ist seit 2001 Sitz des Geghard-Chores. Ziel des achtköpfigen Frauenensembles ist die Aufführung und Verbreitung armenischer geistlicher und folkloristischer Chormusik. Neben mittelalterlichen Liturgien, die die Sängerinnen regelmäßig im St. Geghard Kloster vortragen, tritt der Chor auch bei Konzertreisen auf. So führt der Weg des Chores auf seiner Deutschland-Tournee auch in den Speyerer Dom.

Ein rein instrumentales Programm mit dem Titel SEVEN (SIEBEN) setzt einen weiteren Akzent in der Tonsprache: Soloposaune und Orgel zwischen Jazz und Tradition, vorwiegend mit improvisierter Musik, die im Moment entsteht. Angelehnt an die sieben Tage der Schöpfung, beschäftigt sich das Programm mit der spirituellen Dimension von Schöpfung, mit der Frage nach dem Unbenennbaren, nach den Anfängen des Lebens.

Zum Abschluss erklingt das ausladende und außergewöhnlich farbig orchestrierte Oratorium SAUL aus der Feder von Georg Friedrich Händel. Der alternde israelitische König Saul leidet unter zunehmendem Verfolgungswahn und verfällt immer mehr dem Wahnsinn. Schließlich wendet sich das Volk gegen ihn und der Hirtenjunge David wird neuer König. Eine große barocke geistliche Oper! Herausragende Solisten, das Barockorchester L'arpa festante und der Domchor werden dieses einzigartige Oratorium aufführen.