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Information zur Veranstaltung

Die Internationalen Musiktage Dom zu Speyer 2018 widmen sich thematisch der Hauptpatronin des Domes: Maria, der Mutter Jesu Christi.

Bereits die merowingische Vorgängerkirche, vermutlich an gleicher Stelle wie der heutige Dom, stand unter ihrem Schutz. Über Jahrhunderte kamen Wallfahrer zum Dom, um vor dem Gnadenbild der Mutter Gottes zu beten. Im Mittelalter gehörte der Dom zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten des Reiches. 

Bernhard von Clairvaux, der große Zisterzienserabt und Heilige, soll an Weihnachten 1146 dem Salve Regina, die drei Anrufungen "o clemens, o pia, o dulcis virgo Maria" angefügt haben. Wie durch ein Wunder überstand die Wallfahrtsstatue den großen Dom- und Stadtbrand im Jahr 1689. Doch ein Jahrhundert später, im Januar 1794, wurde sie mit dem ganzen Inventar des Domes von französischen Revolutionstruppen verbrannt und die Wallfahrt erlosch. Eine Nachbildung des alten Gnadenbildes blieb mit der 1777 von Joachim Günther geschaffenen Madonna, die bis 1856 die Westkuppel zierte. Sie ist heute im Kaisersaal des Domes erhalten.

Die heutige Statue der Speyerer Muttergottes hat August Weckbecker geschaffen. Von Papst Pios XI. in Rom persönlich geweiht, wurde es 1930 anlässlich des 900-Jährigen Jubiläums der Grundsteinlegung des Doms feierlich in die Kathedrale überführt. Damit belebte sich auch wieder die uralte Wallfahrt zur Patrona Spirensis.

In vielfältigen musikalischen Werken möchten wir uns dieser Frau nähern und ihr Wesen und ihre Lebensstationen vielfältig beleuchten. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart haben Komponisten der Gottesmutter immer wieder Musik gewidmet.
Das Stabat Mater von Antonín Dvořák ist eines der bedeutendsten Werke des böhmischen Komponisten und der Romantik.
Claudio Monteverdis "Vespro della Beata Vergine" läutet mit ihrer damals neuen Stilistik in der Renaissance eine Zeitenwende in der Musikgeschichte ein.
Das Oratorium "Stella Maris" von Helge Burggrabe zählt zu den großen marianischen Tonschöpfungen der Gegenwart, das im Dom mit großer Lichttechnik imposant in Szene gesetzt werden wird. Der Liederzyklus "Das Marienleben" von Paul Hindemith nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Rainer Maria Rilke ist ein selten zu hörendes Kleinod ebenso wie die "Rosenkranzsonaten" des barocken Geigenvirtuosen Heinrich Ignaz Franz Biber. All diese musikalischen Bausteine durch die Jahrhunderte fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen.

Seien Sie zu allen Konzerten im Kaiserdom zu Speyer herzlich willkommen!