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Information zur Veranstaltung

Ja Schatzi
Der arme Karl-Eugen ist wieder einmal von seiner Käthe regelrecht überrumpelt worden und muss, obgleich er viel lieber zuhause auf dem Sofa liegen würde, mit Ihr einen Busausflug unternehmen. Es versteht sich von selbst, dass Käthe mit Ihrer Schlabbergosch auf der Fahrt alles und jedes bis ins Detail kommentieren muss und Karl-Eugen während der gesamten Busfahrt nicht den Ansatz einer Chance gibt, auch nur ein kurzes Nickerchen machen zu können.
Am Reiseziel angekommen, drängt sie ihren trägen Gatten unverzüglich zu einer Bergwanderung inklusive einer fiktiven Begegnung mit dem Yeti. Als nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen die rettende Almhütte erreicht ist, glaubt Karl-Eugen sich nun endlich ausruhen und sich der verdienten Brotzeit und seinem geliebten Weizenbier widmen zu können. Aber nichts da! Wer Käthe kennt, der weiß, dass auch diese Hoffnung hinweggespült wird - vom Redeschwall und einer plötzlichen, unbändigen Tanzwut, die die schwäbische Hausfrau überkommt. Dumm nur, dass es Karl-Eugen sein Leben lang geschafft hat, sich vor einem Tanzkurs zu drücken. So bleibt dem armen Burschen, wie in so vielen ausweglosen Situationen mit Käthe, halt nur noch ein resigniertes: „Ja, Schatzi“.

Floischkäs & Champagner
Noch nie brachte ein Programmtitel die Charaktere von Käthe und Karl-Eugen treffender zum Ausdruck als dieser: Floischkäs & Champagner! Ja das sind sie - die Kächeles, die eigentlich nicht miteinander aber auf gar keinen Fall ohne einander können! Hier trifft der unbändige, feminine Drang nach Umtriebigkeit ungebremst auf das elementare Wunschdenken nach schlaffer Bauchlage auf dem heimischen Sofa. Der Reiz neuer, schöner Dinge kollidiert dabei frontal mit einem auf ungetrübte Gemütlichkeit ausgerichteten „Käthe, mir duats des“.

Karl-Eugen hat dem überschäumenden Temperament seiner Gattin nur zwei Dinge entgegenzusetzen: Sein unglaublich dickes Fell und seine pfiffige Schlagfertigkeit. Nur so scheint es überhaupt möglich zu sein, Käthes fulminanten Streben nach Aufstieg in die „Champagner-Elite“ Einhalt zu gebieten und den Familienhaushalt in schwäbisch-solider Balance zu halten. Dabei ist die männliche Lebenseinstellung getragen durch die unerschütterliche Überzeugung, dass ein „Floischkäs“ und ein Weizenbier für den Schwabe mindestens genauso gesund sind, wie Grünkernbratlinge, fettfreier Magerquark und ungesüßter Früchtetee.

Auch in ihrem 12. Bühnenprogramm zelebrieren die Kächeles den zwischenehelichen Wahnsinn einer schwäbischen Ehe und zünden dabei ein Feuerwerk umwerfender Gags mit brillanter Situationskomik. Wahrlich ein Pflichtprogramm für alle Freunde der schwäbischen Comedy