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Kammerchor Josquin des Préz

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Quelle: ADticket.de
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Informationen zur Veranstaltung

Kammerchor Josquin des Préz

Marienvesper plus
Claudio Monteverdi und Max Reger

Sa, 2. Dezember 2023, 19.30h
Thomaskirche Leipzig

Johanna Ihrig und Franziska Eberhardt, Sopran
N. N., Alt
Sören Richter und Christopher Renz, Tenor
Tobias Ay, Bass
Kammerchor Josquin des Préz
Leipziger Barockorchester
Leitung: Clemens Flämig

Obwohl sich Max Reger sehr ernsthaft mit protestantischen Chorälen und Kirchenmusik auseinandersetze, blieb er zeitlebens „katholisch bis in die Fingerspitzen“. Ein Umstand, der Ausschnitte aus seinen Acht Marienliedern von 1901 geradezu prädestiniert für eine Verbindung mit Claudio Monteverdis berühmter, barocker „Marienvesper“ erscheinen lässt. Diese Marienlieder zählen eher in den Bereich von Regers gebrauchsorientierter Haus- und Kirchenmusik; sie sind äußerst selten zu hören und zeigen trotz ihrer einfachen a-cappella-Tonsprache eine überaus farbige Harmonik und expressiven Ausdruck auf, der sich an der
Wortauslegung orientiert.

Textverständlichkeit und eingängige Melodien waren auch die Mittel, mit denen Claudio Monteverdi seinerzeit, also um 1600, einen tiefgreifenden musikalischen Wandel einleitete, und die seine Marienvesper so beliebt machen.

Max Reger, der in Mitteldeutschland nicht nur in Leipzig, sondern auch in Meiningen, Weimar und Jena Spuren hinterließ, verehrte Johann Sebastian Bach als großes Vorbild. Formal stehen seine Werke der Barockmusik sehr nahe. Seine Bach-Bearbeitungen zeigen umfassende Kenntnisse der musikalischen Tradition und intensive Beschäftigung mit dessen Werken.
Max Reger starb 1916 im Alter von 43 Jahren im Leipziger Hotel Hentschel an einem Herzversagen.

Claudio Monteverdi (1567–1643)
Vespro della Beata Vergine
Marienvesper für Soli, Chor und Orchester (1610)
Max Reger (1873-1916)
Auszüge aus „Acht Marienlieder“, op. 61
und aus „Acht Geistliche Gesänge“, op. 138

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Foto: Kammerchor Josquin des Préz © Anne Hornemann
Quelle: Pressetext
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