Bild: Kaspar Hauser FestspieleBild: Kaspar Hauser Festspiele
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Information zur Veranstaltung

Wer war Kaspar Hauser? Warum musste er sterben? Was ist sein Geheimnis? - Diese Fragen bleiben bis heute unbeantwortet, werden aber bei den Kaspar-Hauser-Festspielen alle zwei Jahre neu aufgegriffen und in einem vielfältigen Programm aufgearbeitet.

Nachdem Kaspar Hauser 1828 in Nürnberg auftauchte und binnen kürzester Zeit zum berühmtesten Findling der neueren Geschichte wurde, siedelte er 1831 nach Ansbach um. Dort fiel er am 17. Dezember 1833 einem Mord zum Opfer, einem Mord, der wohl als der mystischste des 19. Jahrhunderts angesehen werden muss. Diese zwei Lebensjahre in Ansbach genügten, dass sich das „Kind Europas" in die Geschichte der mittelfränkischen Regierungsstadt einschrieb und weit über Zeit und Raum zu ihrem bekanntesten Bürger wurde.

Kaspar Hauser ruft seit über 170 Jahren ein weites Feld an Interessenten und Forschungen hervor - allen Fragen voran das Rätsel seiner Herkunft. Selbst die gewichtige Genanalyse seines angeblichen Blutes von 1996 konnte diese Frage nicht klären. Das Interesse an ihm nimmt dadurch sogar noch zu. Seit 1998 veranstaltet die Stadt Ansbach alle zwei Jahre die Kaspar-Hauser-Festspiele. Anhand einer umfangreichen Auswahl gegebener und neuer Arbeiten stellt sie sich der Aufgabe das Einzigartige des Phänomens verständlich zu machen. Die Kaspar-Hauser-Festspiele finden in den Jahren mit gerader Jahreszahl statt.
(Quelle Text: www.ansbach.de)