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So nah, so fern

Der Titel SO NAH - SO FERN, ist nicht nur Etikett, sondern eine Saat, eine musikalische Erlebniswelt, die im Konzert aufgeht. So beschreibt der Dirigent Markus Romes den Abend. "Wir können direkt neben einem Menschen sitzen und doch scheint dieser unerreichbar, wir können Meere weit entfernt sein und uns doch innerlich verbunden fühlen. Davon erzählen viele unserer Lieder." Auch Kulturen können uns fern scheinen. Doch sie haben Chorwerke hervorgebracht, die zu musizieren nie geahnte Klänge und energetische Ressourcen in uns wecken. Mit lebendiger Musik - von wo auch immer sie kommt - wird ein Konzertraum zum Empfangssaal dieser Erde, Musik verschiedener Welten wird dann derart intensiv erlebt, dass man sich in ihr zuhause fühlt. Auch dann ist, was so fern scheint, plötzlich ganz nah... 

Im Werk "Past Life Melodies" geht es um Klänge, die sowohl lange vor wie auch nach unserem Leben erklungen sein könnten, die schon immer da waren und sein werden, Klänge der Ewigkeit. Daher erklingen neben vertrauten Originalwerken von Gustav Mahler "Die zwei blauen Augen", Karl Marx "Bist Du auch Meere weit", Antonin Dvorak "Symphonie aus der neuen Welt", Friedrich Teleman, Claudio Monteverdi aus Europa auch alte und neue Chormusik aus Asien, Amerika, Afrika, Werke aus scheinbar fernen, neuen und doch so nahen Welten. Neben traditionell europäischen Instrumentalisten weben neuseeländische Perkussion und ein chinesischer Meister der Erhu am neuen Klangreich mit. 

Spiritualität ist auch eine Form von transkultureller Gewissheit und Weisheit, dass es eine höhere Ordnung gibt, die zu erkennen und zu erforschen Menschen in Demut miteinander leben und handeln lässt. So wird neben geerdeter Chormusik auch die zauberhafte Welt der reinen Obertöne eine große Rolle spielen. Diese Klänge hat es schon immer gegeben, sie klingen wie aus dem Universum und sind doch so nah. 

Mit der international gefragten Sopranistin und Obertonsängerin Anna-Maria Hefele konnte eine Meisterin des Fachs als Coach der Sängerinnen und Sänger ins Ensemble engagiert werden, die nicht nur international spektakulär solistisch in Erscheinung tritt, sondern auch den Chor Klangreich zu neuen Klangwelten inspirierte, die dazu prädestiniert sind, die Pauluskirche und ihr Publikum in Schwingung zu versetzen. Mit auf die Klangzeitreise begeben sich auch Musikerinnen und Musiker des Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm und der vom letzten Jahr bekannte Klaviervirtuose Janis Pfeifer.

"Wer die Konzerte dieses Ausnahmechors kennt, weiß, dass romantische Herzkammern wie Harmonie, Sehnsucht oder Liebe immer eine Schlüsselrolle spielen und von Romes’ hoch engagierten Chor- und Instrumentalmusikern nicht nur gesungen und gespielt, sondern in vielen Facetten präsentiert werden. Und so konnte es kaum erstaunen, dass „Nähe“ und „Ferne“ ein Thema vieler Liedtexte war und auf der Bühne zugleich inszeniert wurde." (Burghard Schäfer, SWP) 


"Höhepunkt des Abends war die 2014 in der New Yorker Carnegie Hall uraufgeführte Komposition „Dreamweaver“, in das Ola Gjeilo die hochmittelalterliche norwegische Ballade „Draumkvedet“ einwob. Der Norweger Gjeilo setzt in Musik um, wie der Protagonist der Ballade am Heiligen Abend in einen zwölf Tage dauernden Schlaf fällt, während dessen er Himmel und Hölle, das Fegefeuer, den Tag des Jüngsten Gerichts und Gottes Gnade erlebt. Starker Applaus für ein ungewöhnliches Konzert!" (Dagmar Hub, Augsburger Allgemeine