Bild: Lake Street Dive
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Information zur Veranstaltung

Lake Street Dive vereinen Moderne und Nostalgie mit Unplugged-Elementen zu einer außergewöhnlichen Stilmischung, die sie in den Mittelpunkt des Interesses katapultiert hat. Das unkonventionelle Quartett, das aus der gemeinsamen Studienzeit in Boston hervorgegangen ist, scheint auf dem richtigen Weg zu sein, obwohl man weder durch Stargehabe oder Skandalöses von sich reden gemacht hat. Die nach einem heruntergekommenen Kneipenviertel benannte Gruppe hat allerdings so gar nichts Anrüchiges an sich, sondern zeichnet sich durch erfrischende Virtuosität und Authentizität aus. Lake Street Dive kommen im April zu fünf Konzerten nach Deutschland. In Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln präsentieren sie sich live mit Songs ihres Debüt Albums „Bad Self Portraits“.

Bandgründer, Trompeter und Gitarrist Mike Olson, Stehbassistin Bridget Kearney und Schlagzeuger Mike Calabrese bilden zusammen mit der betörenden Vokalistin Rachael Price, die auch Erinnerungen an Amy Winehouse weckt, eine der erstaunlichsten Formationen der Neuzeit. Ein simples, an einer Straßenecke von Brighton, Massachusetts, mit nur einem Mikrofon aufgenommenes Video ihrer genialen Coverversion des Jackson 5-Hits „I Want You Back“ brachte Lake Street Dive in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Mehr als eine Million Fans fanden Gefallen an dem Clip im Internet und initiierten so eine moderne Musik-Erfolgsstory.

Der legendäre T-Bone Burnett, als Sänger, Komponist und Produzent mit Oscar und mehreren Grammys ausgezeichnet, wurde dadurch auf Lake Street Dive aufmerksam. Er lud sie zu seiner „Another Day, Another Time“-Show ein, ein musikalisches Tribut an den Coen Brothers-Film „Inside Llewyn Davis“. Die angesehene Zeitschrift New Yorker schwärmte: „Man kann sich nicht vorstellen, dass Lake Street Dive – ein Quartett mit der verblüffenden jungen Sängerin Rachael Price – nicht bald ins Epizentrum der Aufmerksamkeit rücken wird.“ Der Rolling Stone bezeichnete die Gruppe als „faustdicke Überraschung“, der Hollywood Reporter als „Höhepunkt der Show“, während die New Yorker Daily News von der „Wild Card des Abends“ sprach.

Mit diesem Lorbeer-Schub ging die Band auf Tour und scharte eine hingebungsvolle Fanbasis um sich. „I Want You Back“, der Erfolgssong ihrer sechs Titel umfassenden EP „Fun Machine“ verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer. Das Indie-Album „Bad Self Portraits“ symbolisierte die Evolution von einer bizarren Alt-Country-Jazzgruppe zu einem schier unaufhaltsamen Pop-Soul-Kraftwerk, das Einflüsse der 60er ebenso wie R&B, Motown und Gospelblues-Elemente in sich vereint.

In erster Linie betrachten sich Lake Street Dive als Live-Formation. „Studioaufnahmen sind nur ein Schnappschuss“, erklärt Mike Olson, „aber jeder Song wächst weiter mit unserer Performance.“ Drummer Mike Calabrese bringt die Bandphilosophie auf den Punkt: „Wir waren, sind und werden immer eine Kneipenband bleiben. Egal, ob wir für 10 oder 10.000 Menschen spielen, sie sollen stets dieses Gefühl haben.“