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Lil Wayne

„Hottest MC in the Game“, „Rapper of the Year“, „Workaholic of the Year“ und „Best MC“ - 
Lil Wayne schmücken nicht nur viele Titel, er gehört auch zu den meistverkauften Musikern aller Zeiten. Sein Label Young Money Entertainment hat bisher zwölf Nummer 1 Alben in den USA veröffentlicht. Zu seinen Künstlern gehören unter anderem Drake, Nicki Minaj, Tyga und DJ Khaled.  

Als Sohn einer alleinerziehenden Mutter fängt Dwayne Michael Carter Jr. – so sein bürgerlicher Name – bereits mit 8 Jahren an zu rappen. Die Musik nutzt er zunächst vor allem als Ventil, um sich mit dem chaotischen Leben auf den kriminellen Straßen New Orleans' auseinanderzusetzen. Drei Jahre später trifft er auf Bryan „Birdman“ Williams, Rapper und Gründer von Cash Money Records, und wird zum jüngsten Mitglied des Labels. Vom eigenen Vater kurz nach der Geburt verlassen, baut Wayne eine enge Bindung zu seinem Boss auf, die Jahre später auf dem Kollaboalbum Like Father, Like Son (2006)  eingehend von beiden thematisiert wird. Das erste Album True Story (1995), das in Zusammenarbeit mit B.G, der bei Veröffentlichung selbst erst 14 war, verkauft sich schlechter als erwartet. Außerhalb des Studios hält sich der Rapper mit dem Dealen von Drogen über Wasser.

Kurze Zeit später werden The Hot Boyz gegründet. Zu den Mitgliedern gehören Lil Wayne, Juvenile, B.G und Turk. Das Debutalbum Get It How U Live (1997) verkauft sich über 400.000 Mal. Nach einigen Solo- und Gastauftritten erscheint die heiß erwartete zweite Platte Guerilla Warfare (1999) und entpuppt sich als sofortiger Hit: Zwei Singles werden veröffentlicht, in wenigen Wochen ist der Platin-Status erreicht. Auch wenn einige beachtliche Erfolge verbucht werden können, löst sich die Gruppe letztendlich auf. Im selben Jahr erscheint Waynes erstes Solo-Album Tha Block Is Hot, das auf Wunsch seiner Mutter beinahe frei von Kraftausdrücken ist und ebenfalls Platin geht. Das Source Magazine nominiert den 17 Jahre alten Rapper daraufhin in der Kategorie „Best New Artist“.  Die nächsten beiden Alben Lights out (2000) und 500 Degreez (2002) schaffen es allerdings nicht, die Erfolge des Debuts zu übertreffen. Auch die Kritiker bleiben unbeeindruckt.

Mit Tha Carter (2004) erkämpft sich Lil Wayne seinen Weg zurück in die Top Ten der Billboard Hot 100 Charts und ergattert sich ein Feature mit Destiny’s Child und T.I. auf dem Hit-Song Soldier. Der Nachfolger Tha Carter II (2005) verkauft sich über zwei Millionen Mal weltweit und wird auch von Kritikern anerkannt, die Waynes lyrische Steigerung loben. Nebenher gründet der Rapper sein eigenes Label Young Money Entertainment. Es folgen zahlreiche Mixtapes und Features mit bekannten Größen der Hip-Hop- Szene wie Chris Brown, DJ Khaled, T-Pain und Ludacris, die allesamt in den Top 20 der Billboard Charts landen.

Mit Tha Carter III (2008) veröffentlicht der Rapper seinen zu der Zeit bisher erfolgreichsten Track Lollipop, der ihn erstmals auf Platz 1 der Charts bringt. Das Album wird zwei Mal mit Platin ausgezeichnet und erhält vier Grammys von insgesamt acht Nominierungen. Mit Rebirth (2010) wagt der Rapper den Schritt in ein anderes Genre und lässt Rock-Elemente in seine Musik einfließen. Trotz der negativen Kritiken wird das Album mit Gold ausgezeichnet. I Am Not a Human Being (2010) und I Am Not a Human Being II (2015) bringen Lil Wayne schließlich wieder zu seinen Wurzeln zurück. Tha Carter IV folgte im Sommer 2011, Tha Carter V ist für 2017 angekündigt und wird von Fans und Kollegen des Rap-Genres heiß erwartet. (Quelle Text: ma | AD ticket GmbH)