Bild: Literarischer Frühling 2017
Literarischer Frühling Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für den 6. Literarischen Frühling vom 21.04. - 30.04.2017 an verschiedenen Schauplätzen in der Region Edersee - Waldeck.
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Information zur Veranstaltung

Autoren & Darsteller 2017: Mario Adorf, Martin Baltscheit, Eva Gesine Baur, Lea Singer, Friedrich Christian Delius, Christine Eichel, Barbara Frank, Peter Gauweiler, Frank Günther, Anna Katharina Hahn, Rainer von Hessen, Wladimir Kaminer, Hans Werner Kilz, Michael Krüger, Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Hubertus Meyer-Burckhardt, Katerina Poladjan, Michael Quast, Marianne Sägebrecht, Denis Scheck, Madame de Staël, Ilija Trojanow, Guntram Vesper, Sahra Wagenknecht

Vom 21. bis 30. April 2017 findet die sechste Ausgabe des beliebten Literatur-Festivals statt.

Das neue Programm wird vielseitig, hochkarätig und spannungsreich.

„Wir werden auch im Frühjahr 2017 eine ausgezeichnete Mischung aus hochwertigen Kulturgenüssen bieten“, erklärte im Namen der Veranstalter die Journalistin und Autorin Christiane Kohl. „Die besondere Qualität der vergangenen Jahre wollen wir nicht nur halten, sondern möglichst noch steigern.“ Der Schwerpunkt liegt wie in den vergangenen Jahren auf der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur, darüber hinaus werden im Reformationsjahr 2017 bestimmte aktuelle und regionale Akzente gesetzt werden. Beispielsweise werden das heute wieder hochaktuelle Thema der religiösen und politischen Toleranz sowie die besondere Geschichte der Reformation in Hessen eine Rolle spielen. Wie immer soll auch die Epoche der Brüder Grimm, die ja gewissermaßen die Schutzpatrone und Namensgeber der Veranstaltungsreihe sind, berücksichtigt werden.

Das detaillierte Programm des „Literarischen Frühlings 2017“ wird voraussichtlich am 1. Dezember dieses Jahres veröffentlicht, von diesem Zeitpunkt an können dann auch Karten bestellt werden. Schon zuvor werden Zug um Zug einzelne Veranstaltungen bekannt gegeben. „Zur Zeit sind wir noch in der Terminabstimmung mit den Autoren, aber erste Namen können wir schon bald mitteilen – es wird wieder ein ausgezeichnetes Programm werden“, erklärte Christiane Kohl.

Als Inhaberin des Landhauses Bärenmühle in Ellershausen ist sie gemeinsam mit Susan Lorenz, der Direktorin des Hotels Die Sonne Frankenberg, und Andreas Engelhoven, dem Geschäftsführer des Hotels Schloss Waldeck, die Trägerin und Organisatorin des „Literarischen Frühlings“. Die Initiative der drei Hotels wird materiell, finanziell und ideell von 21 Firmen und Institutionen aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg unterstützt, die damit dieses Festival überhaupt erst möglich machen. Es war im Jahr 2012 gegründet worden und konnte seither die Zahl der Besucher mehr als verdoppeln. Im April 2016 war mit knapp 3.000 zahlenden Gästen und rund 600 Schülern, die zu gesonderten Veranstaltungen mit den Autoren geladen waren, ein neuer Besucherrekord erzielt worden.

Bei den insgesamt 32 Lesungen, Workshops und Autorengesprächen waren im April 2016 unter anderen der Lyriker Joachim Sartorius sowie die Romanautorinnen und -autoren Nora Bossong, Thea Dorn, Klaus Modick, Katerina Poladjan und Feridun Zaimoglu aufgetreten. Auch der bekannte Literatur-Kritiker Denis Scheck war wieder mit von der Partie.

Zu den prominenten Gästen gehörten ferner außer den beiden Schirmherren Mario Adorf und F. C. Delius unter anderen die Schauspielerin Martina Gedeck, der Philosoph Peter Sloterdijk, die erfolgreiche Kriminalschriftstellerin Inge Noll, die Starjournalisten Giovanni di Lorenzo und Axel Hacke sowie der Kulturhistoriker Ulrich Raulff und die Orientalistin Claudia Ott. Einer der besonderen Höhepunkte des „Literarischen Frühlings“ 2016 war zudem eine in einem früheren Kuhstall veranstaltete Dada-Soirée des Frankfurter Aktions- und Theaterkünstlers Michael Quast, der mit einem rezitatorischen und darstellerischen Feuerwerk an den 100. Jahrestag der Gründung des Dadaismus in Zürich erinnerte. Einer der damaligen Mitbegründer, der Literat Richard Huelsenbeck, war 1892 in Frankenau im heutigen Landkreis Waldeck-Frankenberg geboren. Eine weitere Delikatesse war ein Abend mit den Frankfurter Kulturjournalisten Heiner Boehncke und Hans Sarkowicz sowie dem aus Nordhessen stammenden Künstler Albert Schindehütte, die in einer opulent bebilderten Prachtausgabe die Lebenserinnerungen des „Malerbruders“ Ludwig Emil Grimm (1790-1863) vorstellten.



(Text: literarischer-fruehling.de)