Would You Love A Monsterman?
Seit dem Sieg beim Eurovision Songcontest sind Lordi in der Metal- und Rockszene eine absolute Instanz. Die fünf Monster überzeugen nicht nur mit ihrem brachialen Sound, sondern ebenso mit einer spektakulären Bühnenshow, die weltweit die Massen in den Bann zieht. Während die Finnen in ihrem Heimatland seit ihrem Debüt für ordentlich Furore sorgen, dauert es bei dem Rest des Planeten bis zu der Veröffentlichung der Single Hard Rock Hallelujah (2006), die dem Quintett übergreifende Bekanntheit bringt.
18 Studioalben umfasst die Diskographie der Horror-Finnen. Kone an der Gitarre, Hiisi am Bass, Hella am Keyboard, Mana an den Drums und natürlich Tomi „Mr. Lordi“ Putaansuu am Mikrophon liefern eine furchteinflößende Show ab, die Giganten wie GWAR, KISS oder Alice Cooper in nichts nachsteht. Passend zu ihren Outfits orientieren Lordi auch die Titel ihrer Songs und Alben an Themen, die einem das Frösteln lehren.
Mit ihrer Platte Lordiversity (2021) versprachen Lordi bereits, dass diese wohl diejenige sein würde, über die sich die Welt am meisten streiten werde. Spätestens nach den Singles Your Tongue's got the Cat (2018) und Naked in my Cellar (2018) ist allen Fans klar, dass die Band ihr Versprechen eingehalten hat. In typischer Manier sprechen Lordi auf ihrem mittlerweile 18. Studioalbum Tabuthemen an, an die sich sonst kaum einer rantraut - und das verpackt in mitreißenden Rock-Hymnen. Mit dem aktuellen Werk Screem Wirter Guild (2023) im Thema eines Horrorfilms, das erste Album unter dem Label Atomic Fire Records und dem Gitarrist Kone, machen sich die Hardrocker wieder auf den Weg, ihre Fans weltweit mit brutalen Lyrics und eingängigen Melodien zu schocken.
Quelle: ADticket.de