Lynyrd Skynyrd: Aus den Tiefen des Südens
Die Wurzeln der Band gehen bis in die Highschool zurück. Der damalige Sportlehrer Leonard Skinner hatte strikte Regeln für das Auftreten von Jungs: Lange Haare waren verboten. Nachdem die Gründungsmitglieder Ronnie Van Zant, Allen Collins, Gary Rossington, Bob Burns und Larry Junstrom die Schule geschmissen hatten, benannten sie ihre Band nach ihrem damaligen Peiniger. Sie tourten durch den gesamten Süden der USA, sammelten Erfahrung und durchliefen einige Besetzungswechsel. 1973 war es dann endlich soweit: Das Debütalbum Pronounced leh-nerd-skin-nerd hatte seinen Weg in die Regale rund um den Globus gefunden. Und auch wenn dies bloß der erste Schritt zur Rock’n’Roll Hall of Fame gewesen war, machten Songs wie Gimme Three Steps, Simple Manund die zeitlose Rock-Hymne Free Bird Lynyrd Skynyrd für Fans bereits unsterblich.
Nach einer Reihe erfolgreicher Veröffentlichungen kam es 1977 dann zum Schicksalsschlag: Ein Flugzeugabsturz forderte die Leben des Frontmannes Ronnie Van Zant, des Gitarristen Steve Gaines und seiner Schwester Cassie Gaines, die als Backgroundsängerin ebenfalls zur Band gehörte. Die anderen Mitglieder überlebten schwer verletzt. Es dauerte zehn Jahre, bis sich die Band von dem Unglück erholt und erneut auf die Bühne gewagt hatte. Johnny Van Zant trat in die Fußstapfen seines verstorbenen Bruders und trug sein Erbe fort. Was zunächst nur als Revival-Band für eine Tournee begann, fand rasend schnell zu alter Stärke zurück. Lynyrd Skynyrd war neugeboren. Insgesamt bedienen Lynyrd Skynyrd seit über 50 Jahren ihre Fans nun schon mit Southern Rock der Extraklasse – ein Genre, das sie mit ihren Hits nicht nur geprägt, sondern ins Leben gerufen haben.
Quelle: ADticket.de