Bild: Marius JungBild: Marius Jung
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Information zur Veranstaltung

Marius Jung:

Marius Jung ist 1965 in Trier geboren und wuchs mit Mutter und Stiefvater in einem weißen Elternhaus im Rheinland auf. Schon in jungen Jahren widmet er sich dem Theater und sammelt erste Bühnenerfahrung. Er stellte allerdings früh fest, dass das Rollenangebot für schwarze Schauspieler in Deutschland nicht gerade üppig und sehr klischeebehaftet ist. Dennoch fühlt sich Marius Jung auf der Bühne wohl, was schnell zu ersten Erfolgen führt und so geht er schon 1990 mit seinem ersten Comedy-Solo-Programm "Augen zu und durch" auf Tour. Bis heute ist er mit diversen Programmen unterwegs und nach diversen Film- und Fernsehauftritten im Laufe der Jahre, veröffentlichte Jung 2013 sein erstes Buch "Singen können die alle! – Handbuch für Negerfreunde". Sein Autorendebüt wird direkt zum Bestseller und diente in der Folge als Gegenstand diverser Lesungen und einer gleichnahmigen Tour.

Aktuelle Programme: 


Moment der Freude - Kabarett
Marius Jung probt den Aufstand gegen ein Deutschland der Schwarzseherei und einfältigen Erste-Welt-Problemen. Mit dem ironischen Skalpell in der Hand entlarvt er die empörten Fliesentischbesitzer und besorgten Schlechtmenschen, Es ist Zeit für eine humoristische Revolution wider dem fehlenden Optimismus, der so viele in diesem Land lähmt.
Wenn die Kacke erst mal so richtig am Dampfen ist, kann man sie immer noch als Dünger für ein Apfelbäumchen nutzen. Ein Abend zum lauschen und lachen.

"Singen können die alle!" - Vom Neger zum Maxilmalpigmentierten
Der Kabarettist & Bestsellerautor Marius Jung ist im Rheinland aufgewachsen. Das mag man ihm auf den ersten Blick nicht ansehen, aber spätestens wenn seine kölsche Toleranz, sowie sein schwarzer Humor durchblitzt ist der Fall sonnenklar. Seine tiefgründigen Einblicke in das Leben eines „Maximalpigmentierten“ unter weißen Deutschen sind humoristischer Ratgeber mit praktischer Gebrauchsanleitung, Übungsteil inklusive:
Soll ich lieber Neger, Mohr, Farbiger oder Schwarzer sagen? Wie führe ich eine unverkrampfte Konversation über den gesund aussehenden Urlaubsteint meines etwas höher pigmentierten Nachbarn? Darf, kann oder muss ich als politisch ultrakorrekter Hipster den Schwarzen konsequent als „Bruder“ bezeichnen?
Marius Jung läßt sich ethische Fragen leichtfüßig auf der Zunge zergehen und entwirrt nebenbei den Gordischen Knoten der Politischen Korrektheit.
Sein aktuelles Bühnenprogramm zu seinem Bestseller heißt auch wie dieser „Singen können die Alle!“. Es ist genauso wie Marius selbst: authentisch, unweinerlich, emotional, konsequent - und als Humorist immer zur Stelle.

Yeah, Yeah, Yeah - 
Die 60er Tribute-Show
Die 1960er Jahre in Deutschland: In der Gesellschaft brodelt es. Prüderie versus sexuelle Revolution. Schlager versus Beatmusik.
Dicke Nebelschwaden aus Nikotin ziehen durch Deutschlands Wohnzimmer, während sich die Familien generationsübergreifend vor den ersten Fernsehern versammeln.
Papa kriegt noch ein Bier geholt, dann kann es mit der Abendunterhaltung losgehen. In den noch nicht so wilden 60ern gibt es in Deutschland zwar schon Pop-, Rock- und Soul-Musik, doch Englisch spricht so gut wie niemand. Und so dichtet man tapfer und kreativ Hits aus Übersee zu „duften" Liedern um. Aus “Paranoid" von Black Sabbath wird bei Cindy und Bert auf einmal der “Hund von Baskerville".

Marius Jung taucht ein in diese Zeit, als die perfekte Bügelfalte ohne Vorwarnung auf den Sommer der Liebe trifft. Mit Musik und Geschichten nimmt er das Publikum mit auf eine turbulente Zeitreise in die Ära der oft komischen Widersprüche.