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Information zur Veranstaltung

Wild und Weit - 25 Jahre Afrika - Die neue Multivision von Matto Barfuss

Der Künstler und Abenteurer Matto Barfuss hat wahrlich ein wildes Leben. In 25 Jahren bereiste er das wilde Afrika mehr als 80 mal. Da waren Besuche bei den Berggorillas in dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Kongo genauso wie Expeditionen zu geheimnisvollen Löwenrudeln. Berühmt wurde er aber als "Gepardenmann", weil er viele Monate auf allen vieren unter wilde Geparden in der Serengeti lebte. 2017 veröffentlichte er den Kinofilm Maleika der mit weit über 100.000 Kinobesuchern in Deutschland für Furore sorgte und nun um die Welt geht.

Bereits mit 12 Jahren wollte Matto Barfuss als Künstler Geschichten erzählen. Mit 14 Jahren scheiterte sein erster Versuch einen Kinofilm zu drehen daran, dass ihm das Geld ausging. Doch das alles ist kein Grund aufzugeben. "Ich wollte mit Bildern die Welt verändern", erzählt Matto. "Mein Ziel war der Arten- und Naturschutz".

Seine Bestimmung hat er dann auf dem afrikanischen Kontinent gefunden. Er dokumentiert die Geschichten von Raubkatzen und Gorillas, gibt ihnen eine Persönlichkeit und eine Stimme. Nun erzählt er einige seiner Geschichten in der neuen Multivisionshow. "Es war Liebe auf den ersten Blick", erzählt der Künstler mit leuchtenden Augen von seiner ersten Gepardin.

Es musste so sein, denn er wurde akzeptiertes Familienmitglied. 2 Jahre später traf er die Gepardentochter mit ihren ersten 2 Jungen und wurde nach all der langen Zeit sofort in die Familie aufgenommen. Wieder ging es wochenlang auf allen vieren durch die Serengeti-Steppe. Mit viel Humor berichtet Matto Barfuss davon und zeigt auch Bilder die atemlos machen. Damals konnte er aber noch nicht wissen, dass das Schicksal noch eine weitere Steigerung parat hält.

2013 traf Barfuss dann Maleika. "Maleika hatte dann 6 Babys und es war sofort ein vertrautes Gefühl", berichtet der Filmer. "Ich fühlte dass sie mir eine großartige Geschichte erzählen wird." Das Gefühl hat ihn nicht betrogen. 4 Jahre folgte er Maleika. Es entstanden unglaubliche Filmbilder und eine dramatische Geschichte über Mutterliebe, das Loslassen und über die Gewissheit, dass es Sinn macht, niemals aufzugeben.

Ganz anders ist es bei der Arbeit an dem neuen Kinoprojekt. Zum ersten Mal stellt Matto einige seiner Erdmannfamilien in der Kalahari vor. Und dann sind da noch die Berggorillas. Er lebte unter ihnen im Ostkongo und kehrt immer wieder zurück. Es ist eine Geschichte, die nicht los lässt, und hoffentlich immer weiter geht, was aber nicht sicher ist, denn es leben nur noch rund 650 Berggorillas. Bilder, die Schönheit und Leichtigkeit vermitteln, sind meist unter schwierigsten Umständen entstanden. Matto zeigt wie die Kinofilme entstehen. Da bleibt der Geländewagen zwischen Flusspferden und Krokodilen im Fluss hängen oder man ist tagelang im Schlamm der größten Salzpfanne der Welt unterwegs. Wer einen Fehler macht ist tot.