Bild: Max von MillandBild: Max von Milland
Max von Milland Tickets jetzt im Vorverkauf sichern und den Musiker im Rahmen der Auftritte 2019 live erleben. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Diese Authentizität, sie ist das, was Max für seine wachsende Zahl von Fans auszeichnet. Deswegen singt Max ja auch in seinem Dialekt - weil das Südtirolerische die Sprache ist, in der er fühlt. In der er nichts verklausuliert oder verändert wiedergibt.

Also konnte es auf seinem dritten Album „Bring mi hoam“ nur um eins gehen: Noch unverfälschter, noch offener zu sein. In den Liedern das zu thematisieren, was ihm wirklich auf der Seele lag. Da gibt es „… und im Kühlschrank meine Schuach“ über die Alzheimer-Erkrankung der Großmutter. Da ist „Herz über Bluat“, die Vorab-Single, das politische Statement, das „Manifest der Menschlichkeit“ gegen den Rechtspopulismus. Da gibt es das schmerzliche „Toal von ins“ über Max’ angespanntes Verhältnis zu seinem Vater - ein Text aber, in dem sich trotzdem jeder von uns darin wiederfinden kann. 

Trotz Max’ konkreter persönlicher Inhalte bleiben die Texte universell. Siehe: Der Titelsong „Bring Mi Hoam“, der ja nicht spezifisch Brixen oder München gilt. „Heimat ist ein Gefühl. Das kann überall sein, wo man sich wohl fühlt. Es kann auch die Partnerin sein oder Freunde.“

So ist das Album „Bring Mi Hoam“ ein so konsequenter wie überzeugender dritter Schritt. In der Selbstfindung und künstlerischen Entwicklung des Liedermachers Max von Milland - und sicherlich auch den steten, organischen Anstieg seines Erfolges betreffend. (Autor: Henning Furbach)