Michael Nast: Sprachrohr einer Generation
Mit seinem Buch "Generation Beziehungsunfähig" (2016) brachte Michael Nast die Irrungen und Wirrungen einer ganzen Generation auf den Punkt. Mehr als 45 Wochen hielt sich das Werk in der Spiegel-Bestsellerliste, 11 davon sogar auf Platz 1. Ein Neuling in der Literaturwelt war der Berliner jedoch nicht.
Den ersten Schritt in die Richtung wagte Nast nach der Schule mit einer Ausbildung zum Buchhändler. Die brach er jedoch nach sechs Monaten ab und arbeitete erstmal ein paar Jahre lang in diversen Werbeagenturen. Vom Tisch schien das Thema trotzdem nicht gewesen zu sein: 2007 startete Nast eine Kolumne auf MySpace, in der er humorvoll über das Leben in der Großstadt philosophierte. Der Kolumnen-Blog ist seit 2009 auch als Buch unter dem Namen Der bessere Berliner: Großstadtgeschichten erhältlich. Mit seinem Werk "Ist das Liebe oder kann das weg?" (2014) gelang Michael Nast dann der Durchbruch. Sechs Wochen lang hielt sich das Buch in der Spiegel-Bestsellerliste. Was aber jetzt im Nachhinein geradezu mickrig im Vergleich zum Nachfolgerwerk "Generation Beziehungsunfähig" erscheint, das mittlerweile sogar in neun Sprachen übersetzt wurde. Im Rahmen der dazugehörigen Lesetour reiste Michael Nast durch 60 Städte und begeisterte mehr als 40.000 Besucherinnen und Besucher. 2018 erschien sein Roman "#Egoland". Nebenbei schreibt Michael Nast seit Jahren Artikel für verschiedene Zeitschriften wie z.B. das Magazin der Berliner Zeitung und auf freundin.de.
Quelle: ADticket.de