Mokoomba - Die Musik Simbabwes
Selten hat es eine Band so gut geschafft, die musikalischen Traditionen ihres Landes mit tanzbaren Beats zu verbinden wie die Musikgruppe Mokoomba aus Simbabwe. Gegründet wurde die Band bereits im Jahr 2002 in Victoria Falls, allerdings noch als Schülerband. Über die Jahre entwickelte sich das Gespann um Sänger Mathias Muzaza schließlich zum wohl heißesten Exportschlager des Landes. Seit 2008 ist die Gruppe professionell tätig und veröffentlichte 2009 das Debütalbum Kweseka.
Der internationale Durchbruch sollte aber 2012 mit dem Album Rising Tide erfolgen. Die Platte kam bei einem breiten Publikum so gut an, dass die Band im Anschluss zum zweiten Mal durch Europa tourte. Diesmal öffneten sich für Mokoomba auch die Pforten zu erstklassigen Festivals wie dem Sziget oder das Roskilde-Festival.
2017 erschien das in Eigenregie produzierte Album Luyando, was auf Deutsch "Mutterliebe" bedeutet. So gestalten sich auch die Inhalte der Platte. Gesungen wird über Familie, Heimat und Liebe. Musik zum Wohlfühlen eben.
Mit Tusona: Tracings In The Sand erschien am 07.07.2023 das vierte Studioalbum der Musiker. Auch Tusona wurde durch die Gruppe selbst, ohne weiteren Produzenten, aufgenommen und realisiert. Mit der Platte zelebrieren Mokoomba zum einen ihre Vorfahren und sprechen in ihren Liedern außerdem gesellschaftsrelevante Themen an. Die gewaltige Stimme von Leadsänger Mathias Muzaza bewältigt jeglichen Song und jedes Thema mit Gefühl und Bravour.
Quelle: ADticket.de