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Information zur Veranstaltung

Felix Mendelssohn Bartholdy | Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27 Gustav Mahler | Blumine, ursprünglich aus Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Titan“ Paul Hindemith | Engelkonzert aus der Sinfonie „Mathis der Maler“ Robert Schumann | Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Felix Mendelssohn Bartholdy schildert in seiner Konzertouvertüre „Meeresstille und glückliche Fahrt“ zurückgehend auf zwei Gedichte Goethes die Stille des Meeres und den stürmischen Wind, der das Schiff in den Hafen treibt.

Bei „Blumine“ aus Mahlers 1. Sinfonie handelte es sich ursprünglich um ein serenadenhaftes Andante-Stück, das er als zweiten Satz in die 1. Sinfonie eingefügt hat. Das Wort kann mit „Blumenstück“ gleichgesetzt werden, kommt aber in der gebräuchlichen Literatur kaum vor. Der lyrisch-sentimentale Satz wurde als nicht in den Zusammenhang der Sinfonie passend kritisiert, woraufhin Mahler ihn aus der Sinfonie entfernte. Seither ist die „Blumine“ gelegentlich als Kuriosität – vom Komponisten als „Liebesepisode“ bezeichnet – zu hören.

Paul Hindemiths Sinfonie „Mathis der Maler“ entstand im Zusammenhang mit der Arbeit an der gleichnamigen Oper, die sich mit dem Leben des Malers Matthias Grünewald befasst. Der 1. Satz der Sinfonie, „Engelkonzert“, fungiert später in der Oper als Ouvertüre. Er korrespondiert in freier Tonalität des mittelalterlichen Kirchenliedes „Es sungen drei Engel“.

Die 4. Sinfonie von Robert Schumann entstand 1841 als „Sinfonische Fantasie für großes Orchester“, wurde aber nach Überarbeitung und Neu-Instrumentierung erst 10 Jahre später veröffentlicht. In den vier ohne Pause aufeinanderfolgenden Sätzen bildet sie mit schwärmerisch beseelter Melodik, kraftvoll beschwingter Rhythmik und romantischer Leidenschaft einen Höhepunkt in Schumanns Schaffen.

Als eines der vier Sinfonieorchester der Stadt München sind die Münchner Symphoniker mit der bayerischen Landeshauptstadt und deren Musiktradition intensiv verbunden. Das Orchester gehört dabei aber nicht nur zu den profilierten Klangkörpern vor Ort, sondern trägt unter dem Motto „Klang unserer Stadt“ seine Musik auch über die Stadtgrenzen hinaus. Für das Orchester steht das klassisch-romantische Repertoire im Zentrum und so spannen die Münchner Symphoniker bei ihrem Konzert bei den Europäischen Wochen Passau auch den Bogen von der Romantik zur Moderne.