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Niels Gade Chamber Orchestra
Niels Gade Chamber Orchestra Tickets ab 23,00 €
Informationen zur Veranstaltung
Niels Gade Chamber Orchestra
Neuanfang bedeutet immer Herausforderung. Dieses Programm zeigt klangvoll, wie sich Mut zum
Wandel auszahlt und wie aus Risiko, Aufbruch und Zweifel etwas völlig Neues entstehen kann.
Arvo Pärt (*1935): Summa
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert c-Moll KV 491 (Solist: Prof. Caspar
Frantz – Klavier)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Zum Programm:
Arvo Pärt selbst sagte im Jahr 1994 über seine Komposition Summa, es sei das „strengstgebaute
und verschlüsseltste Werk“ seines „hochformalisierten Komponisitionssystem“. Ursprünglich für
Chor geschrieben, arrangierte er das Werk später für verschiedene Besetzungen. Der Komposition
zugrunde liegt das Glaubensbekenntnis in lateinischer Sprache. Instrumental verbirgt sich eine tiefe
Komplexität hinter ganz einfachen, zugrundeliegenden Regeln, die bewirken, dass sich ein
Kreislauf ständiger Veränderung bildet. Durch seine Einfachheit stellt das Werk einen
Selbstanspruch an höchste Klangqualität und Sensibilität für das Zusammenspiel.
Das Klavierkonzert Nr. 24 wurde 1786 in Wien vollendet und markiert einen Wendepunkt in
Mozarts Schaffen. In diesem Werk löst sich die Musik vom bloßen Unterhaltungsanspruch, der bis
dahin üblich war, und gewinnt eine neue künstlerische und dramatische Tiefe. Der individuelle
Ausdruck des Komponisten wird hier in den Mittelpunkt gestellt und durch innere Spannungen und
dramatische Wendungen hörbar gemacht. Das Klavierkonzert ist eins der innovativsten Werke
Mozarts und wird oft als das „erste romantische Klavierkonzert“ bezeichnet.
Aber nicht nur Mozart wagt mit seinem Klavierkonzert einen Neuanfang, auch Beethoven traut sich
im Jahr 1800 an eine neue Kompositionsgattung: Die Sinfonie.
,,Das Thema könnte auch von Haydn sein, wären da nicht Tempo, Dynamik und Überschwang.“,
schreibt Mathias Husmann in seinen „Präludien fürs Publikum“ über Beethovens erste Sinfonie.
Die Wahl der Tonart C-Dur, in der Klassik ein Sinnbild für Aufklärung, Aufbruch und Neubeginn,
unterstreicht Beethovens Anspruch an eine neue Tonkunst. Schon die Uraufführung wurde zu einem
großen Erfolg und bezeichnet den Anfang eines musikalischen Schaffens, das in Beethovens Leben
eine zentrale Rolle einnehmen und sich bis zu einer Perfektion entwickeln wird, die für alle
folgenden Komponisten den Maßstab setzt.
Copyright: Veranstalter
Foto: Konrad Stöhr
Wandel auszahlt und wie aus Risiko, Aufbruch und Zweifel etwas völlig Neues entstehen kann.
Arvo Pärt (*1935): Summa
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierkonzert c-Moll KV 491 (Solist: Prof. Caspar
Frantz – Klavier)
Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Zum Programm:
Arvo Pärt selbst sagte im Jahr 1994 über seine Komposition Summa, es sei das „strengstgebaute
und verschlüsseltste Werk“ seines „hochformalisierten Komponisitionssystem“. Ursprünglich für
Chor geschrieben, arrangierte er das Werk später für verschiedene Besetzungen. Der Komposition
zugrunde liegt das Glaubensbekenntnis in lateinischer Sprache. Instrumental verbirgt sich eine tiefe
Komplexität hinter ganz einfachen, zugrundeliegenden Regeln, die bewirken, dass sich ein
Kreislauf ständiger Veränderung bildet. Durch seine Einfachheit stellt das Werk einen
Selbstanspruch an höchste Klangqualität und Sensibilität für das Zusammenspiel.
Das Klavierkonzert Nr. 24 wurde 1786 in Wien vollendet und markiert einen Wendepunkt in
Mozarts Schaffen. In diesem Werk löst sich die Musik vom bloßen Unterhaltungsanspruch, der bis
dahin üblich war, und gewinnt eine neue künstlerische und dramatische Tiefe. Der individuelle
Ausdruck des Komponisten wird hier in den Mittelpunkt gestellt und durch innere Spannungen und
dramatische Wendungen hörbar gemacht. Das Klavierkonzert ist eins der innovativsten Werke
Mozarts und wird oft als das „erste romantische Klavierkonzert“ bezeichnet.
Aber nicht nur Mozart wagt mit seinem Klavierkonzert einen Neuanfang, auch Beethoven traut sich
im Jahr 1800 an eine neue Kompositionsgattung: Die Sinfonie.
,,Das Thema könnte auch von Haydn sein, wären da nicht Tempo, Dynamik und Überschwang.“,
schreibt Mathias Husmann in seinen „Präludien fürs Publikum“ über Beethovens erste Sinfonie.
Die Wahl der Tonart C-Dur, in der Klassik ein Sinnbild für Aufklärung, Aufbruch und Neubeginn,
unterstreicht Beethovens Anspruch an eine neue Tonkunst. Schon die Uraufführung wurde zu einem
großen Erfolg und bezeichnet den Anfang eines musikalischen Schaffens, das in Beethovens Leben
eine zentrale Rolle einnehmen und sich bis zu einer Perfektion entwickeln wird, die für alle
folgenden Komponisten den Maßstab setzt.
Copyright: Veranstalter
Foto: Konrad Stöhr
Quelle: Veranstalter