Bild: Paul Sturm
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Information zur Veranstaltung

Paul Sturm setzt seine Reise durch das Universum von Beethovens Klaviersonaten fort.
Die Klaviersonate Nr. 22 steht in der ntstehungsgeschichte z
wischen Waldstein-Sonate und «Appassionata » und zählt mit etwa zehn Minuten Dauer zu den «kleinen». Dem Erzherzog Rudolph von Österreich gewidmet, ist die Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 in geistiger und technischer Hinsicht Beethovens schwierigstes Klavierwerk. Die «Große Sonate für das Hammerklavier» galt lange Zeit als unspielbar und wurde erst Jahrzehnte nach Beethovens Tod von Franz Liszt zum ersten Mal öffentlich gespielt.
Die Klaviersonaten op. 49 entstanden zwischen 1795 
und 1798. Beide Sonaten haben nur zwei Sätze. Die Sonate Nr. 24  Fis-Dur op. 78 entstand im Jahre 1809 und ist der Gräfin Therese von Brunsvik gewidmet. Den Abschluss der Konzertreihe bildet die Klaviersonate Nr. 21 op. 53. Gewidmet ist sie dem Freund und Förderer Grafen Waldstein. Beethoven skizzierte sie im Dezember 1803, unmittelbar vor Beginn der Arbeit an der Oper Fidelio. Im August 1804 bot er sie mit den Sonaten op. 54 und op. 57 dem Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel an. Streng in der Sonatensatzform, kristallklar in Ton und Struktur, sind der erste und dritte Satz von orchestraler Klangfülle.

Ludwig van Beethoven: Klaviersonaten
Nr. 22 F-Dur op. 54 und
Nr. 29 B-Dur op. 106
Hammerklavier-Sonate