Bild: Philharmonischer Chor Nürnberg
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Information zur Veranstaltung

Das Hauptwerk dieses Konzertabends wird das berühmte Requiem in d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart sein (* 27. Januar 1756 in Salzburg; † 5. Dezember 1791 in Wien), jenes Werk, das Mozart quasi bis zu seinem letzten Atemzug komponierte und vor seinem Tod nur noch Teile davon vollenden konnte. Vor allem die Vokal- und Chorstellen waren komplett, wohingegen er die Orchestrierung einiger Teile nur noch skizzenhaft niederschrieb. Vollendet hat das Requiem zunächst sein Schüler Franz Xaver Süßmayr, der Mozart und seine Intentionen am besten kannte. So sicherte er dadurch auch für Mozarts Frau Constanze das Honorar vom Grafen Franz von Walsegg-Stuppach, der das Requiem 1791 bei Mozart in Auftrag gegeben hatte. Auch andere haben sich später an der Fertigstellung des Fragments mit diversen Interpretationen und auch Korrekturen versucht. Wir werden an diesem Konzertabend Mozarts Original mit Süßmayrs Ergänzungen zur Aufführung bringen. Die phänomenale Wirkung dieses Opus ultimum von Mozart, dieser genialen Musik, ist seit seiner Entstehung ungebrochen.

Einleiten werden wir den Abend mit dem Kyrie in d-Moll, für Chor und Orchester, vermutlich auch ein Spätwerk W.A. Mozarts, dem man bereits die Grundstimmung des späteren Requiems anmerkte, auch war es in der gleichen Tonart komponiert. Mit einer Festmesse, der dieses Kyrie angehören sollte, wollte Mozart sich um den Posten des Domkapellmeisters in St. Stephan in Wien bewerben, wozu es allerdings nicht kam, weil ihn der Domkapellmeister überlebte.

Die Kindertotenlieder von Gustav Mahler (* 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen; † 18. Mai 1911 in Wien), für Orchester und Altsolo, schließen das Programm vor der Pause ab. Dieser fünfteilige Liederzyklus mit Texten aus der gleichnamigen Gedichtsammlung von Friedrich Rückert, nach dessen Texten Mahlers Liedschaffen um 1900 bestimmt wurde, wurde 1905 uraufgeführt. Von Mahlers elf Geschwistern starben sechs im Kindesalter. Der Tod ist zwar stark und mächtig, stärker als er aber ist die Liebe. Und so enden Mahlers Kindertotenlieder eher tröstlich.