Bild: Robert Forster
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Information zur Veranstaltung

Sieben Jahre sind seit dem Erscheinen des Albums „The Evangelist“ (2008) vergangen. Seither genießt diese Platte den Ruf, das beste Solo-Album eines der anerkanntesten Singer-Songwriter Australiens zu sein, ein Album, das den Vergleich mit den vielen musikalischen Meilensteinen von Robert Forsters
legendärer Band The Go-Betweens in keiner Hinsicht zu scheuen braucht.

Das Album, das er uns jetzt präsentiert, ist anders als alles, was Robert Forster bisher gemacht hat. Trotzdem finden sich in den Songs viele seiner Qualitäten als Songwriter wieder: sie sind ausgesprochen melodisch mit treffenden, originellen Texten, die von echten Menschen und dem wahren Leben handeln. Die eigentliche Überraschung aber ist die Atmosphäre dieses Albums, die
Abenteuerlust und die Fröhlichkeit, die es ausstrahlt – besonders nach den eher meditativen, nachdenklichen Tönen auf „The Evangelist“ (das im Jahr nach dem Tod von Grant McLennan, Roberts Freund und Mitbegründer der Go-Betweens, entstanden ist).
Die sieben Jahre haben mutigere, wildere Klänge hervorgebracht, und dazu ein paar wirklich bemerkenswerte Kompositionen. Popsongs. Fünf-Minuten-Epen. Einen Bossa Nova. Klassisches Singer-Songwriter-Material. Dazu die etwas experimentellere und ausführliche Produktions-Assistenz von Bromley und McDonald – kein Wunder, dass schon mit den ersten Takten des energiegeladenen Openers „Learn To Burn“ klar wird: Robert Forster ist ein Mann, der etwas zu sagen hat.
"Time’s a sequence and you wait for changes. Problem is you know I’ve got no patience - I’ve got no desire to be the fourth person in line."

Sieben Jahre hat es gedauert. Aber das Warten hat sich gelohnt. Jede einzelne Minute.