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Information zur Veranstaltung

4. September 2021 Gerlint Böttcher und das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim -Eröffnungskonzert

Gerlint Böttcher – Klavier
Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim
Timo Handschuh – Leitung

Romantische Welten
Das diesjährige Konzert mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester unternimmt eine musikalische Reise durch romantische Welten. Frédéric Chopin, Sohn eines französischen Vaters und einer polnischen Mutter, zeigt im Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 seine unvergleichliche Kunst. Von der poetischen Träumerei in dunklen Farben bis hin zur mitreißenden Mazurka vereint er französische Eleganz und polnische Folklore zu einer neuen, ganz eigenen Klangsprache. Während Chopins Klaviermusik einen weltweiten Siegeszug antrat, gehört das Adagio des kaum bekannten, aber auch schon früh verstorbenen belgischen Komponisten Guillaume Lekeu zu den ganz selten zu hörenden Raritäten des musikalischen Repertoires. Als Abrundung des französisch inspirierten Programms hat Dirigent Timo Handschuh das 2. Streichquartett von Camille Saint-Saëns für Orchester arrangiert: ein kraftvolles, starkes und musikalisch reiches Finale.

Gerlint Böttcher ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und konzertiert als Solistin mit renommierten Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, den Berliner Symphonikern und dem Philharmonischen Orchester Ryazan/RU. Die Presse rühmt Ihre Konzerte, CD-Einspielungen und zahlreichen Produktionen nationaler und internationaler TV- und Rundfunkanstalten und attestiert ihr „blitzende Virtuosität“ und eine „Empathie, die am Innersten rührt“. Tourneen führten sie nach Amerika, Vorderasien, durch Europa und nach China, wo sie neben Konzerten auch Meisterkurse gab und als Jurorin internationaler Klavierwettbewerbe tätig war.
Mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim verbindet sie eine langjährige musikalische Zusammenarbeit.
1950 gegründet, ist es eines der ganz wenigen „Full-time“-Kammerorchester in Europa und hat inzwischen mehr als 300 Schallplatten und CDs eingespielt, von denen viele mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden. Unter der Leitung von Timo Handschuh arbeitet es mit international bekannten Solisten und Partnern wie Mischa Maisky, Christian Tetzlaff und Iris Berben zusammen und war in ganz Europa, in den USA und Japan zu Gast.

Programm
Guillaume Lekeu (1870 – 1894)
Adagio op. 3
Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21 in der Fassung mit Streichorchester
– Pause –
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Streichquartett Nr. 2 G-Dur op. 153 in der Fassung für Orchester

18. September 2021 Marsyas Baroque

Paula Pinn – Blockflöte
María Carrasco Gil – Barockvioline
Konstanze Waidosch – Barockcello
Sara Johnson Huidobro – Cembalo

L‘Apothéose de Corelli
Der italienische Komponist Arcangelo Corelli wurde schon zu Lebzeiten wie ein Popstar gefeiert. Seine Musik wurde nicht nur zum Sinnbild des italienischen Stils, sie hatte weitreichenden Einfluss und wurde in ganz Europa imitiert. Sogar eine Fuge Johann Sebastian Bachs basiert auf einem Corellischen Thema. In Frankreich war es François Couperin, der ihn in seinem Werk L‘Apotheose de Corelli unsterblich macht und auf den Parnassus, den griechischen Berg der Musen, aufsteigen lässt. Mit tiefgründigen Werken von, über und um Corelli lässt Marsyas Baroque die Unsterblichkeit seiner Musik in diesem Programm Klang werden.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2019 wurde Marsyas Baroque mit einem Stipendium, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, sowie mit dem Sonderpreis Alte Musik der Ensemble Akademie Freiburg ausgezeichnet. Ebenfalls 2019 erlangte das Ensemble den ersten Preis des 20. Biagio-Marini-Wettbewerbs in Neuburg an der Donau.

Programm
Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
aus: Sonata in D-Dur (orig. E-Dur) op. 4/6
Georg Philipp Telemann (1681 – 1767)
Sonata in d-Moll (orig. h-Moll) TWV 42:h3
aus: VI Sonates en trio, les Corellizantes, pour les Violons, Flutes et Basse
François Couperin (1668 – 1733)
aus: Le Parnasse ou L‘Apothéose de Corelli, Grande Sonade en Trio 
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Fuge über ein Thema von Corelli in h-Moll BWV 579
François Couperin
aus: Le Parnasse ou L‘Apothéose de Corelli, Grande Sonade en Trio
Arcangelo Corelli
aus: Sonata in C-Dur, op. 3/8
Johann Christian Schickhardt (1682 – 1762)
Sonata IX in F-Dur (Bearbeitung eines Concerto grosso von Corelli, op. 6)
– Pause –
Arcangelo Corelli
Pasticcio Sonata (aus op. 5 und op. 2)
aus: Sonata op. 5/1 für Violine und b.c.
aus: Sonata op. 5/11 f. Blockflöte und b.c.
aus: Sonata op. 5/5 f. Violoncello und b.c.
aus: Sonata op. 5/9 für Cembalo solo
Sonata op. 2/12.
Antonio Vivaldi (1678 – 1748) & Arcangelo Corelli (1653 – 1713)
„La Follia“ aus RV 63 und op. 5/12 in g-Moll
 
Die BAKJK ist ein Projekt des Deutschen Musikrats.