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Sol Gabetta
Kreativer Funkenschlag – »Musik erinnert die Menschen daran, dass sie ein Herz haben. Und dass es Dinge, Gefühle, Spiritualität gibt, die ihren Verstand übersteigen.« Diese Worte von Sol Gabetta klingen nicht nur gut – sie stehen auch für die Erfahrung, die Konzertbesucher regelmäßig machen, wenn die argentinische Star-Cellistin auf der Bühne steht. Die charismatische und elektrisierende Künstlerin verleiht in ihren kraftvollen und sensiblen Interpretationen jeder Note Bedeutung. Mit ihrem langjährigen Kammermusikpartner Bertrand Chamayou hat Sol Gabetta bei ihrem Gastspiel in Freiburg einen der gefragtesten französischen Pianisten seiner Generation an ihrer Seite.

Und das ist auch gut so, angesichts eines Programms mit den Komponisten Schumann, Brahms und Britten, die alle drei selbst herausragende Pianisten waren. Die fünf erzählerischen »Stücke im Volkston« blieben Schumanns einziges erhaltenes Werk für die Originalbesetzung Klavier mit Violoncello. Immerhin zwei Cellosonaten komponierte Johannes Brahms – und hatte bei
der zweiten mit Robert Hausmann den sicherlich profiliertesten Cellisten seiner Tage als Impulsgeber. Einen »Schubs« brauchte auch Benjamin Britten, den die Kombination Cello und Klavier wenig zu interessieren schien – bis er Mstislaw Rostropowitsch spielen hörte. Die Londoner »Times« erkannte nach der Uraufführung seiner Cellosonate, in ihr habe Britten wohl den Charakter des Widmungsträgers einfangen wollen: »ein fröhlicher, bezaubernder, außergewöhnlich brillanter Virtuose, aber hinter all dem ein suchender Musiker mit dem Gehirn eines Philosophen. « Na – an wen erinnert Sie das?