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Bild: Sven Helbig
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Information zur Veranstaltung

Musik trifft Bildende Kunst in der Zionskirche. Teilnahme nur mit negativem Corona-Test.

„Points of Resistance“ ist eine Ausstellung von über 50 außergewöhnlichen internationalen Künstlern. Es ist eine gemeinsame Initiative von KLEINERVONWIESE Galerie und MOMENTUM BERLIN und ist von Constanze Kleiner und Rachel Rits-Volloch in Zusammenarbeit mit David Elliott, Jan Kage und Stephan von Wiese kuratiert.

"Tres Momentos" des Brandenburger Komponisten Sven Helbig beschreibt einen Abschnitt der unendlichen Spirale, in welcher Unordnung und Struktur, Heiliges und Profanes, Leben und Tod einander bedingen. Der Leichtigkeit einer unerklärlichen, flüchtigen Idee oder Zuneigung folgt der unbedingte Wille. Aus mechanischer Gewohnheit wird zunächst Zwang und später unbeherrschbare Gewalt, die schließlich kollabiert und sich in einem melancholisch-skurrilen Walzer auflöst.

Er verlässt damit die bisher bevorzugte strenge Harmonik und lässt auch elektronische Anteile stärker in den Vordergrund treten.
Mit dem Cover-Artwork der Veröffentlichung auf dem Berliner Label “Neue Meister” zitiert Sven Helbig das etwa 3000 Jahre alte chinesische Orakel des "I Ging". Das Trigram steht für das Universelle, Ewige und die schöpferische Kraft.

Für das Konzert aus Anlass der Ausstellung “Points of Resistance” kollaboriert Sven Helbig wiederholt mit dem Dirigenten Wilhelm Keitel, der bereits das Chorwerk “I Eat the Sun and Drink the Rain” des Komponisten dirigierte und unter anderem am Bolschoi Theater in Minsk aufführte.


„Points of Resistance“ lädt zeitgenössische Künstler und Denker von verschiedenen Orten und Perspektiven ein, sich mit den vielen Bedeutungen des Widerstands in der heutigen komplexen Welt auseinanderzusetzen. Ohne nur eine der vielen infrage kommenden möglichen politischen Positionen einzunehmen, gibt „Points of Resistance“ den humanistischen Gesichtspunkten Ausdruck, die in einer Zeit wie der unsrigen notwendig sind, in der Autoritarismus, Nationalismus und Rassismus auf der ganzen Welt stetig wieder aufleben.
Dies ist ebenso eine Krankheit unserer Zeit wie der anhaltende Pandemie-Notfall. Wir hoffen, dass „Points of Resistance“ Gegenmittel aufzeigen, wenn nicht notwendigerweise eine Lösung für die Übel darstellen, die die so hart erkämpften und und immer wieder offensichtlich relativ kurzlebigen Freiheiten unserer Gesellschaft gefährden - insbesondere im Kontext der schmerzhaften Geschichte Berlins.