Bild: Sven Helbig
Jetzt Tickets sichern und Sven Helbig mit seinem Machwerk "I Eat The Sun And Drink The Rain" gesungen von dem Chor der Bolschoi Oper Minsk 2019 live erleben.
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I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN


Nach dem großen internationalen Erfolg seiner »Pocket Symphonies« ist der Berliner Komponist Sven Helbig jetzt mit seinem Chorwerk »I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN« auf Tour. Eine Reihe von sehr dunklen, melancholischen Stücken, deren Texte er meist selbst verfasst hat. Helbig beschreibt das Werk selbst als poetische Reise auf der Suche nach Menschlichkeit.

Der musikalische Bogen spannt sich vom archaischen »Kyrie Eleison« über Leopardi's »L'Infinito« bis hin zur modernen Reflektion über die menschliche Seele als wunderbarer Teil der Natur. Samtener Chorwohlklang trifft auf digitale Klangwelten und A Cappella Gesang auf des Komponisten pulsierenden Sound.

Begleitet wird das Werk von den hypnotischen Bilderwelten des isländischen Video- Künstlers Máni M. Sigfússon. 

Der Chor der Bolschoi Oper Minsk wird geleitet von Wilhelm Keitel, Sven Helbig sitzt und begleitet live an den Electronics.

Sven Helbig


Sven Helbig wuchs in Eisenhüttenstadt auf zwischen den Blaskapellen der Stahlarbeiter, den Vinyl-Platten seiner Eltern und den Musiksendungen aus seinem selbstgebastelten Radio.
Er startete seine musikalische Reise mit der Klarinette und der Gitarre und wechselte später zum Schlagzeug. Er pendelte ständig zwischen Dresden, wo er studierte, und New York, wo er seine Abende und Nächte in der Carnegie Hall, in der Met, im Lincoln Center oder musizierenderweise in den Nachtclubs verbrachte. Die Rhythm and Blues- und die Gospelszene in New York eröffneten ihm eine ganz neue Welt musikalischer Erfahrungen, die seine Musik in Zukunft wesentlich beeinflussen sollten.

Nach der endgültigen Rückkehr nach Deutschland gründete er zusammen mit Markus Rindt die Dresdener Sinfoniker, Europas erstes Orchester, das sich ausschließlich mit Neuer Musik beschäftigte. Helbigs genaue Kenntnis der Neuen Musikszene stammt aus dieser Zeit und beeinflusst auch heute noch seine wöchentliche Radiosendung »Schöne Töne« bei Radio Eins.
»Pocket Symphonies« , sein Debut-Album bei der Deutschen Grammophon, beinhaltet zwölf Stücke für Klavierquartett und Orchester. Sein Chorwerk »I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN» erschien beim Label »Neue Meister«, das auch seine letzte Veröffentlichung »Tres Momentos« betreut.

WILHELM KEITEL


Geprägt von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa als Mentor und Lehrer in New York und Tanglewood, hat er in der Zwischenzeit die Welt als Dirigent erobert.
In dem legendären Opernhaus von Manaus hat er seine musikalische Visitenkarte abgegeben, ebenso wie in Paris, London, Mailand, Neapel, Wien, Berlin, Istanbul, Minsk, Karthago, Budapest, Helsinki und Oslo.

Seine musikalische Bandbreite reicht von Konzerten mit Dame Margret Price, Lucia Aliberti bis zu Helene Fischer, der Rockgruppe Yes und Conchita mit Orchestern wie dem BBC Concert Orchestra, dem Radio Symphonieorchester Stuttgart, den Hamburger Symphonikern und dem Radioorchester Oslo. Als ständiger Gastdirigent ist Wilhelm Keitel der Bolschoi Oper Minsk und dem Radio- und TV-Orchester Belarus eng verbunden.

Seine Produktionen wurden aufgenommen und ausgestrahlt von SWR, BR, NDR, RAI, BBC, BRTV, ORF und Norwegischer Rundfunk. Er hat Bücher über Mozart und Rossini veröffentlicht und eigene Festivals gegründet.

CHOR DER BOLSCHOI OPER MINSK


Im Bereich der früheren Sowjetunion wurden nur drei Opernhäuser mit dem Prädikat »Bolschoi« ausgezeichnet – St. Petersburg, Moskau und Minsk. Diese Auszeichnung, frei übersetzt mit »groß, ausgezeichnet«, kommt nicht von ungefähr, denn seit seiner Gründung im Mai 1933 hat das Opernhaus der Republik Belarus mit exemplarischen Aufführungen für europaweite Aufmerksamkeit gesorgt.

Seit 1992 gastieren Chor und Orchester im Ausland. Mit ihrem hohen musikalischen Können, ihrer Spielfreude und ihrem Enthusiasmus begeisterten sie das Publikum in Deutschland (u. a. Waldbühne Berlin, Odeonsplatz München), in Österreich (Schloss Schönbronn Wien), Griechenland, Portugal, Spanien (Madrid, Sevilla, La Palma), in der Schweiz (Solothurn), in Zypern, Tunesien (Karthago) und Thailand (Bangkok). Einer der Glanzpunkte war die Einladung zum »Ersten Internationalen Opernfestival« nach Manaus, Brasilien. Man spielte vor ausverkauftem Haus Rossinis »Il barbiere di Siviglia«, Verdis »La Traviata« und Bizets »Carmen«. Höhepunkt war eine Open-Air Aufführung am Ufer des Rio Negro vor 30 000 begeisterten Zuschauern unter der Leitung von Wilhelm Keitel, der mit dem Chor und Orchester der Bolschoi Oper Minsk seit 1996 regelmäßig zusammenarbeitet. (Quelle Text: http://www.mousonturm.de/ | AD ticket GmbH)