Bild: Uli Masuth
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Information zur Veranstaltung

Und jetzt die gute Nachricht:
Ein feiner Herr in schwarzem Anzug – so stellt man sich einen Organisten vor, der zum Lobe des Herrn irgendwo da oben in der Kirche an der Orgel präludiert. Aber der Uli Masuth, der tätsächlich eine lange Zeit in seiner Heimatstadt Organist war und inzwischen auf den Kabarettbühnen Deutschlands und der Schweiz unterwegs ist, hat eine schwarze Seele und produziert schwarze Pointen. Wie gut, dass er sich nicht weiterhin im Halbdunkel seiner Orgelempore versteckt hält, sondern seine Seelsorge nun darin besteht, in seinem 4. Soloprogramm „Und jetzt die gute Nachricht!“ Dinge, die weh tun, so zu präsentieren, dass man schon wieder drüber lachen kann.

Die Zeitungen vergleichen ihn gerne mit Werner Fink, Dieter Hildebrandt und Hanns Dieter Hüsch, aber er hat seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden. Er nutzt nicht nur den „Degen“ Ironie, sondern auch das mächtige Schwert „Sarkasmus“, sein Stil ist ziel- und treffsicher, geistvoll und respektlos auf erstaunlich hohem Niveau. Er ist ein charmanter Boshaftigkeitenplauderer, der sein Publikum bestens zu unterhalten weiß und dessen Lachmuskeln auf´s Äußerste strapaziert.

Ein Programm, wie man es von ihm kennt: tagespolitisch aktuell, mit Klavier, aber ohne Gesang!

Charmanter Ironiker:
Uli Masuth nutzt nicht nur den „Degen“ Ironie, sondern auch das mächtige Schwert „Sarkasmus“, sein Stil ist ziel- und treffsicher, geistvoll und respektlos auf hohem Niveau. Er gilt als charmanter Boshaftigkeitenplauderer, der die Lachmuskeln seines Publikums zu strapazieren weiß.

„Und jetzt die gute Nachricht“ heißt sein viertes Soloprogramm. Der Titel mag verwundern, erwartet man von einem Kabarettisten ja nun wirklich alles, nur nicht „Die gute Nachricht“.
Gibt’s überhaupt gute Nachrichten, in einer Fülle, dass man damit ein Abendprogramm bestreiten kann?
Was ist eine "gute Nachricht" und für wen?
Und wenn es denn welche gibt, kann man mit „Der guten Nachricht“ Menschen zum Lachen bringen?
Masuth behauptet: Ja! Allerdings lacht man bei ihm anders: ohne Schadenfreude, ohne Reue, und – ganz wichtig in Zeiten von Ressourcen-Knappheit – man lacht nachhaltiger. Und weil Uli Masuth sich treu bleibt, gilt auch für dieses Programm: politisch aktuell, mit Klavier, aber ohne Gesang!

Mein Leben als Ich 
Jeder für sich, Gott für uns alle – dieser Satz beschreibt den ganz normalen Egoismus unter dem großen Himmelszelt: Jeder kümmert sich um seinen eigenen Kram und der liebe Gott ist für das große Ganze zuständig. Ob das die Welt zusammen hält? Was ist los in einer Zeit, in der sich die Menschen ständig selbst fotografieren und die Überhöhung des eigenen Ichs stetig zunimmt? Und das nicht nur im Netz. Womit hier keineswegs auf Figuren wie Donald Trump angespielt werden soll. Wie gut, dass Masuth Meister des rabenschwarzen Humors ist, der natürlich auch die Schwächen des Gutmen-schentums bloßlegt und gewaltig gegen den Strich bürsten kann. Mit Masuth als „schwarzem Ritter“ lässt sich Licht ins egozentrische Verwirrungsdunkel bringen…
Ein Kabarett-Abend mit Musik, ohne Gesang, politisch.