Uschi Brüning - eine Ikone der deutschen Jazzmusik
Am 4. März 1947 wurde Uschi Brüning in Leipzig, in der damaligen DDR, geboren. Ihr Kontakt zur Musik begann zunächst an der Gitarre. Zu der Zeit hätte sich Brüning niemals vorstellen können, dass sie das Singen einmal als Beruf ausüben würde. Daher machte sie erst einmal eine Ausbildung zur Justizbeamtin. Doch da sie ihre Leidenschaft nie aus den Augen verlor, erlangte sie die Aufmerksamkeit von Manfred Krug. Durch eine Tournee mit der Klaus Lenz Band 1971 wurde sie erstmals einem größeren Publikum bekannt. Der Startschuss einer erfolgreichen Karriere schien gefallen: Sie kooperierte mit Big Bands und wirkte mit international renommierten Jazz- und Gesangssolisten zusammen. 1972 versuchte Brüning in der Schlagerbranche Fuß zu fassen, indem sie mit dem Lied Dein Name einen wahren Klassiker hervorbrachte.
Uschi Brüning ist eine Virtuosin im Bereich Blues, Gospel, Swing und Jazz. Wenn man sich Größen wie Caterina Valente und Ella Fitzgerald zum Vorbild nimmt, ist es kein Wunder, dass man den Legendenstatus anstrebt. Uschi Brüning ist auf dem besten Weg dorthin. Mit ihrem langjährigen Musikerkollegen und Saxophonisten Ernst-Ludwig „Luten“ Petrowsky ist Brüning seit 1982 verheiratet. 2015 erschien ihr aktuelles Album So wie ich, worin sie autobiografisch über ihr Leben erzählt. Um noch tiefer in die Materie einzudringen, erschien 2019 ihr gleichnamiges Buch, in welchem Fans die Geschichte der Jazz-Ikone näher kennenlernen können.
2023 kam das Comeback von Uschi Brüning und Günther Fischer . Mitte der Siebziger nahmen die beiden grandiosen Musiker gemeinsam ein Studioalbum auf, jetzt kehren sie zusammen auf die Bühne zurück. Gemeinsam mit den Bandmusikern Matthias Bätzel am Piano, Rüdiger Krause an der Gitarre, Tom Götze am Bass und Wolfgang "Zicke" Schneider am Schlagzeug wird es eine Reunion geben, die keine Wünsche offen lässt.
Quelle: ADticket.de