Bild: Veysel
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Information zur Veranstaltung

Veysel, auch bekannt als Psyko Veysel wurde 1984 in Essen geboren und wuchs im dortigen Problembezirk Altendorf auf. Die Umstände und die sich dahinter verbergende Geschichte die seinen Weg zu den Azzlackz beschreiben, lassen sich problemlos in einem Wort zusammenfassen: Schicksal.

Veysel entdeckte seine Leidenschaft für Rap bereits in jungen Jahren. Inspiriert durch Legenden wie 2Pac, Biggie oder dem Wu- Tang Clan, sah man den Jungen mit kurdischen Wurzeln freestylen wo auch immer man ihn traf. Er erkannte schon früh was für eine Macht sich hinter seinen Worten verbarg. Egal ob im Klassenzimmer, in der Bahn oder beim verticken, Veysel rappte praktisch immer. Es war also nur eine Frage der Zeit wann die Öffentlichkeit auf das Ausnahmetalent aufmerksam wird. So begann er seine ersten Texte zu Papier zu bringen und diese aufzunehmen.

Anfang 2010 wurde Veysel zu einer Haftstrafe von insgesamt 3 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Am Wochenende bevor er seine Strafe antreten musste besiegelte er sein Schicksal indem er seinen Track „Lieben und Hassen“ aufnahm. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er nicht welche Folgen dieses Release für ihn haben würde. Als Haftbefehl kurz darauf den Song hörte, wusste er sofort: „ Das ist ein Azzlack! “.
Veysel schaffte es ein Handy in den Knast zu schmuggeln durch das er mit Hilfe eines gemeinsamen bekannten und mit Inhaftierten Kontakt zu Haftbefehl herstellte. Am Handy erklärte ihm Haftbefehl dass er Teil der Azzlack Family werden sollte. Ohne weiter darüber nachdenken zu müssen sagte Veysel zu und das nächste Mitglied der Azzlackz wurde im Knast geboren. Noch während des Telefonats wurde Veysel von einem Wärter mit dem Handy erwischt, was ihm insgesamt vier Wochen verschärfte Haftbedingungen einbrachte. Im Vergleich zu dem Nutzen den ihm das Handy brachte war diese Sanktion jedoch nahezu lächerlich. Die langen und monotonen Tage im Gefängnis nutzte Veysel um weiter produktiv zu sein. Der Knast konnte ihn nicht klein kriegen und so erschuf Veysel hinter Gittern großartige Titel wie „Im Ghetto geboren“ oder den Gastbeitrag zu Celo & Abdi‘s legendärem „Besuchstag“.

Nach seiner Entlassung im August 2012 tauschte er seine 8 qm kleine Zelle gegen Bühnen auf ausverkauften Konzerten. Er ergänzte die beiden Ausnahmerapper Celo & Abdi auf deren Tour perfekt und begeisterte das Publikum, das zu seinem anfänglichen Erstaunen, schon damals all seine Tracks mitrappen konnte. Durch Veysels plakative Art zu rappen zieht er den Zuhörer direkt zu sich auf die Straße. Veysel rappt in 3D. Man fühlt sich wie ein Augenzeuge der Situationen, von denen er in seinen Tracks erzählt. Veysel verfolgt sein Motto das ihm half die Zeit im Gefängnis zu überstehen: „Wer im gestern lebt, kann den Morgen nicht erleben.“ Und so macht sich Veysel, unterstützt von allen Azzlackz Membern, auf den Weg sein Ziel zu erreichen. Sein Ziel, Deutschland mit seinem Debütalbum die größte Backpfeife aller Zeiten zu verpassen. Veysel, gib ihm.