Hardrock aus Hannover
Victory entstand im Jahr 1984 aus der Band Fargo. Das Debütalbum Victory erschien im Jahr 1985. Das provokante Cover, das ein leicht bekleidetes Model zeigt, erregte viel Aufmerksamkeit und sorgte für einen Sturm der Entrüstung, vor allem in den USA. Der Hype trug seine Früchte und sorgte für einen einstieg in den Charts. Anschließend spielten Victory in den USA über 60 Konzerte. Vor allem die legendären Auftritte, auf den beiden größten Festivals des Landes, dürften in Erinnerung bleiben. Auf dem Out in the Green Festival in Oakland spielten sie vor 60.000 und dem Texxas Jam sogar vor über 80.000 Zuschauern. Mit dem zweiten Album Don't Get Mad ... Get Eventourten Victory ebenfalls durch Europa und Amerika. Die Single Check's in the Mail entwickelte sich in den USA zu einem großen Radiohit.
Die AlbenCulture Killed the Native (VÖ:1989) undTemples of Gold(VÖ: 1990) bilden die wohl größten Erfolge des Gespanns. Mit beiden Platten erreichte die Gruppe eine Top 20 Platzierung in den deutschen Albumcharts und auch erneute Platzierungen in der Amerikanischen Hitliste. Die Tonträger gehören bis heute zu den Meilensteinen des Hardrocks. Mittlerweile gehören Victory zu den erfolgreichsten deutschen Vertretern vom härteren Rock und werden in einem Atemzug mit Bands wie Scorpions, Accept oder Helloween genannt.
Im Laufe der Zeit folgten einige Trennungen und Wiedervereinigungen. Erstmals löste sich die Band im Jahr 1994 auf. Weitere Auflösungen folgten im Jahr 1996 und 2011. Seit 2013 besteht Victory in der aktuellen Besetzung, zu der auch Gitarrenlegende Herman Frank gehört, welcher unter anderem auch für die erfolgreiche Heavy-Metal Band Accept spielte.
Quelle: ADticket.de