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Viviane Hagner

Viviane Hagner ist eine deutsche Violinistin und zählt zu den renommiertesten Musikerinnen ihrer Zunft. Auf der internationalen Bühne stand sie bereits im Alter von zwölf Jahren, um ein Jahr später mit dem Israel Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern in Tel Aviv zu spielen. Auch mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem BBC Symphony Orchestra musizierte sie bereits erfolgreich auf der Bühne. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete zählen Daniel Barenboim, Claudio Abbado und Marek Janowski. 2024 wird die virtuose Violinistin im Rahmen einiger Konzerte wieder die Bühne betreten. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und erleben Sie Viviane Hagner 2025 live.
Quelle: ADticket.de
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Informationen zur Veranstaltung

Viviane Hagner

Die Abende der Geigerin Viviane Hagner mit herausragenden Musikern ihres Festivals Krzyowa-Music haben bei den Gezeitenkonzerten inzwischen ihren festen Platz und bieten stets hochkarätigste Kammermusikerlebnisse. Für ihr Konzert in Ditzum hat Hagner den Cellisten Konstantin Heidrich und den Pianisten Adam Golka eingeladen.

Im schlesischen Krzyowa (Kreisau) entwickelte während des Zweiten Weltkrieges der „Kreisauer Kreis“ letztendlich vergeblich visionäre Ideen – die auch für Millionen Juden keine Rettung mehr bringen konnten. So auch für den deutsch-böhmischen Komponisten Erwin Schulhoff, der 1942 interniert in der Festung Wülzburg starb. Er war einer der musikalischen Vordenker seiner Zeit und schrieb vor allem in den 1920er-Jahren vielgestaltige Stücke wie seine eindrucksvolle zweite Violinsonate. Doch wie viele andere jüdische Künstler geriet er in Vergessenheit – zu Unrecht.

Wie Schulhoff waren auch Ernest Bloch und Felix Mendelssohn Bartholdy aufgrund ihrer jüdischen Herkunft im Nationalsozialismus verfemte Komponisten. Die drei Nocturnes des aus der Schweiz stammenden und in die USA emigrierten Bloch, der dort insbesondere mit jüdisch geprägten Werken zu einigem Ruhm gekommen ist, wirken durch die Verwendung von Volksliedmelodien wie ein wehmütiger Blick zurück in die Heimat. Mendelssohn, der aus einer bürgerlichen jüdischen Familie stammte, aber christlich erzogen wurde, schuf mit seiner zweiten Cellosonate ein bemerkenswertes Spätwerk. Sie ist in den Ecksätzen ein virtuoser, mitreißender Wirbelwind, während in den wunderbar innerlichen Binnensätzen Anklänge an jüdische Musik durchschimmern. Dmitri Schostakowitsch bezieht 1944 in sein ergreifendes zweites Klaviertrio ebenso jüdische Elemente ein und erinnert damit an den brutalen Antisemitismus des Stalin-Regimes. Und so könnte „gegen das Vergessen“ als Motto über diesem Abend stehen.
Quelle: Pressetext
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