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Weihnachtskonzert - Lorenzkirche Nürnberg
Informationen zur Veranstaltung
Weihnachtskonzert - Lorenzkirche Nürnberg
Johann Sebastian Bach („Durch Adams Fall“, Weihnachtsoratorium Teil II, Kantate „Gloria in excelsis Deo“, BWV 191)
Arvo Pärt (Adam ́s Lament, 2009)
Der Sündenfall, die Vertreibung aus dem Paradies, der Brudermord des Kain: angesichts dieser Ereignisse bleiben Adam, dem Vater der Menschheit, nur noch die Klage und das Flehen zu Gott. Arvo Pärts „Adam ́s Lament“ für Chor und Streichorchester (nach einem Text des orthodoxen Heiligen Siluan) bringt diesen Schmerz berührend zum Ausdruck. Gleiches gilt für das Lied „Durch Adams Fall ist ganz verderbt“, das der Nürnberger Lazarus Spengler 1524 gedichtet hat. Spengler allerdings blickt über diesen Zustand hinaus und entwickelt eine hoffnungsvolle Perspektive: „So er [der HERR] uns denn sein Sohn geschenkt [...] wem wollt vor Sterben grauen? Er ist der Weg, das Licht, die Pfort, die Wahrheit und das Leben...“.
Die Dramaturgie des Weihnachtskonzerts macht diesen Wechsel deutlich: Auf die Klage des Adam folgt die Verkündigung der frohen Weihnachtsbotschaft an die Hirten (Weihnachtsoratorium, Kantate 2). Der Jubel und die weihnachtliche Freude brechen sich schließlich in der festlichen mit Pauken und Trompeten besetzten Kantate „Gloria in excelsis Deo“ Bahn.
Marlene Mild – Sopran
Solgerd Isalv – Alt
Julian Habermann – Tenor
Dariusz Siedlik – Bass
Vokalensemble St. Lorenz
ensembleKONTRASTE
Matthias Ank – Leitung
Arvo Pärt (Adam ́s Lament, 2009)
Der Sündenfall, die Vertreibung aus dem Paradies, der Brudermord des Kain: angesichts dieser Ereignisse bleiben Adam, dem Vater der Menschheit, nur noch die Klage und das Flehen zu Gott. Arvo Pärts „Adam ́s Lament“ für Chor und Streichorchester (nach einem Text des orthodoxen Heiligen Siluan) bringt diesen Schmerz berührend zum Ausdruck. Gleiches gilt für das Lied „Durch Adams Fall ist ganz verderbt“, das der Nürnberger Lazarus Spengler 1524 gedichtet hat. Spengler allerdings blickt über diesen Zustand hinaus und entwickelt eine hoffnungsvolle Perspektive: „So er [der HERR] uns denn sein Sohn geschenkt [...] wem wollt vor Sterben grauen? Er ist der Weg, das Licht, die Pfort, die Wahrheit und das Leben...“.
Die Dramaturgie des Weihnachtskonzerts macht diesen Wechsel deutlich: Auf die Klage des Adam folgt die Verkündigung der frohen Weihnachtsbotschaft an die Hirten (Weihnachtsoratorium, Kantate 2). Der Jubel und die weihnachtliche Freude brechen sich schließlich in der festlichen mit Pauken und Trompeten besetzten Kantate „Gloria in excelsis Deo“ Bahn.
Marlene Mild – Sopran
Solgerd Isalv – Alt
Julian Habermann – Tenor
Dariusz Siedlik – Bass
Vokalensemble St. Lorenz
ensembleKONTRASTE
Matthias Ank – Leitung
Quelle: Pressetext