Bild: Werner Koczwara
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Information zur Veranstaltung

Einer flog über das Ordnungsamt:
Im Laufe eines jeden Lebens stellt sich die Frage nach Recht und Unrecht. Was ist gut, was ist böse? Die Entscheidung ist schwerer, als man denkt. Denn wenn Sie Ihre Großmutter mit einem Gewehr aus 500 Meter Entfernung treffen, dann sind Sie zwar ein guter Schütze aber kein guter Enkel. Wenn Sie aber bös danebenschießen, sind Sie immer noch kein guter Enkel, nur weil Sie die Oma nicht gut getroffen haben. Sie sehen, das mit Gut und Böse ist kompliziert.
Zweifelsfrei rundum gut ist, dass wir eine Justiz haben, die uns hier weiterhilft. Mit einleuchtenden Paragrafen wie §57 StGB: "Niemand darf gegen seinen Willen aus der Haft entlassen werden". Oder dem wegweisenden §7 Jagdgesetz "In Räumen, die dem Aufenthalt von Menschen dienen, darf nicht gejagt werden.". Nicht zu vergessen all die segensreichen Urteile wie z.B. jenes vom Verwaltungsgericht München: "Klemmt sich ein Polizist in der Arbeitszeit den Mittelfinger an der Außentür zur Toilette, so ist dies ein Arbeitsunfall. Kein Arbeitsunfall ist es, wenn er sich den Mittelfinger an der Klotür einklemmt." Und dankbar sind wir auch dem Bundesarbeitsgericht für seine klärenden Worte: "Einem verstorbenen Arbeitnehmer steht kein Urlaubsanspruch zu."
Werner Koczwara hat mit seinem juristischen Mehrteiler "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" nicht nur eine fulminante Justiz-Satire sondern auch Kabarettgeschichte geschrieben. Mehr als 1200 Aufführungen in 15 Jahren machen es zu einem der erfolgreichsten Programme des deutschen Kabaretts. An diese Messlatte legt "Einer flog übers Ordnungsamt" nun an. Freuen Sie sich auf einen Abend mit großem Humor, starken Pointen und kabarettistischem Tiefgang.

Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt:
"Dieses Programm ist ein Wunder." schreibt der Rezensent des Südkurier offensichtlich stark beeindruckt. Denn wie kann man über ein scheinbar trockenes Thema wie Justiz und Recht ein derart brüllend komisches Kabarett machen? Bereits bei der Premiere im Mai 2000 war die Publikumsresonanz ungewöhnlich heftig. Es folgten über 600 Auftritte vor über 170.000 Zuschauern und mittlerweile verstärkt sich der Eindruck: hier liegt ein deutscher Kabarett-Klassiker vor.Aber worum es geht: Wissenschaftler haben festgestellt: In 2 Millionen Jahren gibt es auf der Erde nur noch zwei Lebensformen: Termiten und Rechtsanwälte. Beides enorm nimmersatte Kaliber! Egal, welche der beiden Species Sie befällt, anschließend ist immer das halbe Haus weg. Aber zur Sache, worum geht es? Nun, es geht um Gesetze. Sie erinnern sich, die Sache mit dem mißlungenen Gen-Experiment: man hat versucht den Bauplan eines Labyrinths mit dem Alphabet zu kreuzen und dabei herausgekommen ist ein deutscher Paragraf. Welcher genau? Die Auswahl ist groß, aber nehmen wir z.B jene, welche regeln, dass Sie mit 18 Bundeskanzler werden können, strafrechtlich aber erst ab 21 Jahren als Erwachsener gelten. Tja, da wird dann der Angriffskrieg noch nach dem Jugendstrafrecht geahndet. So geht es wacker durch den Paragrafendschungel bis hin zum schwarzhumorigen Finale, dem straffreien Kannibalismus.Freuen Sie sich auf einen Abend mit 100 Prozent Koczwara Humor: Schnell, intelligent, frech und garantiert rabenschwarz. 

Für eine Handvoll Trollinger:
Werner Koczwara einmal ganz anders. Als Chronist einer Welt, die von sehr extremen Charakteren bevölkert ist: von Schwaben.
Diesmal von Werner Koczwara also keine Urteile, keine Gesetze, keine Paragrafen. Stattdessen eine sehr komische Geschichte von fast allem.
Vom Urknall bis zum Baden-Württemberger. Vom Universum .Von Raum und Zeit. Von der Entstehung des Lebens (jugendgefährdende Fassung), vom Stand der Hirnforschung und warum wir nur zehn Prozent unserer Leber nutzen. Von seiner dramatischen Geburt. Von seiner ersten Liebe. Vom – gewagt! - Tagebuch seiner Frau. Sowie von Herrn Seitenbacher. Und natürlich vom Tod und vom Teufel (übrigens auch ein Schwabe).
Das alles eingebettet in eine kompakte Handlung, die spielend Jahrmillionen übergreift. Denn Menschen ändern sich. Schwaben nicht.

Gemeinsam mit Ernst Mantel: Vereinigtes Lachwerk Süd
Das Gipfeltreffen des schwäbischen Humors. Mit Koczwara und Mantel haben sich zwei der komischsten Humorschaffenden Süddeutschlands zusammengetan: Ernst Mantel, bis zu deren Trennung Mitglied der "Kleinen Tierschau", sowie doppelt ausgezeichneter Träger des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreises. Und Werner Koczwara, der mit seinem Programm "Der wüstenrote Neandertaler oder wie aus Affen Bausparer wurde" ein auch bundesweit hoch gelobtes Schwabenkabarett auf die Bühne gebracht hat. Sein Buch "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" rangiert seit Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Gemeinsam treten Mantel und Koczwara nun als "Vereinigtes Lachwerk Süd” an und werden als Duo das machen, womit sie im Schwabenland seit Jahren für hochklassigen Humor stehen: feiner Wortwitz, geschliffene Pointen und Songs über die ganz großen Themen: also Führerscheinentzug, doofe Liedermacher, korrekte Hummerzubereitung und Seitenbacher-Werbung. Hinzu kommen die Klassiker aus den Mantel/Koczwara-Erfolgsprogrammen sowie unerhörte schwäbische Cover-Versionen diverser Welthits. Erleben Sie einen schwäbischen Heimatabend der komischsten Art auf höchstem Unterhaltungs-Niveau.