Das Album "Winterborn", das die Geburtsstunde von Wolfheart einläutete, stellte der Finne im Alleingang auf die Beine. Neben seinem eigenen Gesang spielte er ebenfalls alle Instrumente ein, finanzierte die Arbeit komplett aus eigener Tasche und holte sich einzig für einige Gitarrensoli Unterstützung von Mika Lammassaari. Ein riskanter Sprung ins Ungewisse, der sich als großer Erfolg entpuppte. Das Debütalbum "Winterborn" raste auf Platz 7 der Official Finnish Album Charts und erntete tosenden Applaus in den Kritiken.
Der Höhenflug ging weiter. 2014 komplettierten Solo-Gitarrist Mika Lammassaari, Schlagzeuger Joonas Kauppinen und Bassist Lauri Silvonen die Band und gemeinsam mit der Gruppe Shade Empire tourten Wolfheart durch Finnland und europäische Festivals. 2015 folgte auch schon das zweite Album "Shadow World" in Zusammenarbeit mit dem Label Spinefarm Records. Ein weiterer Platz unter den Top Ten war gesichert. Das nächste Jahr widmeten sich die Tausendsassa von Wolfheart bereits dem dritten Album, das dann im November 2017 nach einer Headliner-Tour in der finnischen Heimat, einer Mini-Tour in Spanien und einem Festivalsommer in ganz Europa, unter dem Namen "Tyhjyys" (übersetzt "Leere") erschien. Hoch gelobt und mehrere Wochen in den oberen Chart-Rängen läuteten sie eine weitere Europa-Tour mit der Band Ensiferum ein.
2018 folgten die ersten Termine in internationalen Gewässern und ein Vertragsabschluss mit niemand geringerem als Napalm Records. Album Nummer 4 war bereits in Produktion. Die erste Single (Breakwater) dieses Albums "Constellation of the Black Light", gilt als Inbegriff von Wolfhearts Musik, ihre Essenz, die die Band wie folgt beschreibt: " [...] aggression and beauty, harshness and fragileness combined with a close connection to the nature [...]" (wolfheartmetal.com) "Constellation of the Black Light" stürmte daraufhin im Herbst 2018 etliche Chart-Listen in Finnland und Nordamerika und generierte erneut immenses Lob in den Kritiken und in der Fangemeinschaft. Und, wie könnte es anders sein, konnten Wolfheart nicht stillsitzen und durchreisten erneut die Welt für Konzerte im Rahmen von Touren und Festivals.
Das Jahr 2019 brachte neuen Wind in das vierköpfige Wolfsrudel. Während Mika Lammassaari sich von der Band verabschiedete, trat Vagelis Karzis an seine Stelle und so konnte Wolfheart trotz Line-Up-Wechsel neue Kraft schöpfen und ihre sechswöchige Sommer-Europa-Tour durchziehen. Diese Tour war zudem die siebte innerhalb von zehn Monaten und damit die längste Tournee der Metal-Gruppe. Darunter fanden sich auch Stopps bei legendären Festivals wie Hell Fest und Full Force. Insgesamt spielten Wolfheart über 140 Shows in weniger als einem Jahr.
Nach solch einer Monster-Leistung möchte man meinen, die Finnen würden sich eine Pause gönnen. Doch weit gefehlt. Es wurde durchgepowert, Saukkonen schrieb Album Nummer Fünf "Wolves of Karelia", das 2020 herauskam und trotz Pandemie folgten die Jungs ihrer Passion. Somit waren sie eine der ersten Bands, die exklusive virtuelle Gigs für ihre Fans anboten, um somit ihr neues Werk zu promoten. 2022 erschien mit "King of the North" die sechste Platte der Band, womit die Jungs aus Finnland auf dem zwölften Platz der deutschen Charts landeten. Unablässig und rastlos, wie ein Rudel Wölfe, folgen Wolfheart ihrer Leidenschaft und bringen ihren Winter-Metal mit gewaltiger Kraft und Talent zum Ausdruck. Vor allem live lässt sich die einnehmende Energie der nordischen Kombo eindrucksvoll erleben.
Quelle: ADticket.de