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Woyzeck von Georg Büchner
Als Georg Büchner anfing, das Fragment Woyzeck im Jahr 1836 zu verfassen, war er gerade einmal 23 Jahre alt. Auf Grund seines sehr frühen Todes ein Jahr später, 1837, hinterließ er das unfertige Drama als Fragment.
Franz Woyzeck, ein einfacher Soldat im untersten Rang hat gemeinsam mit Marie ein Kind. Er befindet sich in einem Kreislauf aus Unterdrückung, Demütigung, Betrug und Existenzängsten. Er ist dazu gezwungen, seine Familie, zumindest mit dem Nötigsten, zu versorgen. Dies gelingt ihm nur, wenn er sich als Lakai dem Hauptmann und als Versuchskaninchen dem Doktor für seine Experimente, wie unter anderem dem Erbsen-Experiment, zur Verfügung stellt. Mit Marie lebt er in wilder Ehe, eine Heirat ist auf Grund des sozialen Standes und der geringen finanziellen Mittel, nicht möglich. Die beiden haben ein gemeinsames Kind, für das Woyzeck, genau wie für Marie, in seiner Getriebenheit keine Zeit hat. Während Woyzeck immer mehr den Verstand verliert, gesundheitlich schwächer wird und in seinen Tätigkeiten versinkt, lässt sich Marie mit dem attraktiven und gesunden Tambourmajor ein. Die Affäre zwischen dem Tambourmajor und Marie, dem immer weiter steigenden Druck der Gesellschaft und das Zusetzen der Erbsendiät bringen Woyzeck letztendlich dazu, Marie zu töten.
Die Geschichte um die Figur Franz Woyzeck basiert auf historischen Vorbildern. Das offensichtlichstes Vorbild ist der Fall von Johann Christian Woyzeck, der aus Eifersucht im Jahr 1821 die Witwe Johanna Christiane Woost in einem Hausflur in Leipzig erstach. Dieser wurde nach einem langen Verfahren schließlich 1824 hingerichtet. Der Medizinprofessor Johann Christian August Clarus erstellte Gutachten bezüglich der Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten, die maßgeblich Einfluss auf Georg Büchners Woyzeck hatten. Eine weitere historische Begebenheit, die Büchner in seinem Werk verarbeitet, war das "Erbsenbrei-Experiment", das der Gießener Wissenschaftler Justus von Liebig über mehrere Monate an Menschen durchführte, um herauszufinden, ob das Militär und das Proletariat mit den Hülsenfrüchten kostengünstiger ernährt werden könnte.
Georg Büchner hat mit dem Woyzeck eine Gesellschaftskritik verfasst, die sich für die Menschen des Proletariats einsetzt und die Lebensrealität dieser plakativ darstellt. Und auch auf unsere heutige Gesellschaft lässt sich das Stück übertragen, denn es beinhaltet nicht nur die Kritik an der Gesellschaft, sondern thematisiert den Femizid, moralische Fragen und lässt auf Grund des nicht fertiggestellten Stückes einen großen Raum an Möglichkeiten der Zusammensetzung des Stückes so wie an Interpretationen und Neudenkungen.
Franz Woyzeck, ein einfacher Soldat im untersten Rang hat gemeinsam mit Marie ein Kind. Er befindet sich in einem Kreislauf aus Unterdrückung, Demütigung, Betrug und Existenzängsten. Er ist dazu gezwungen, seine Familie, zumindest mit dem Nötigsten, zu versorgen. Dies gelingt ihm nur, wenn er sich als Lakai dem Hauptmann und als Versuchskaninchen dem Doktor für seine Experimente, wie unter anderem dem Erbsen-Experiment, zur Verfügung stellt. Mit Marie lebt er in wilder Ehe, eine Heirat ist auf Grund des sozialen Standes und der geringen finanziellen Mittel, nicht möglich. Die beiden haben ein gemeinsames Kind, für das Woyzeck, genau wie für Marie, in seiner Getriebenheit keine Zeit hat. Während Woyzeck immer mehr den Verstand verliert, gesundheitlich schwächer wird und in seinen Tätigkeiten versinkt, lässt sich Marie mit dem attraktiven und gesunden Tambourmajor ein. Die Affäre zwischen dem Tambourmajor und Marie, dem immer weiter steigenden Druck der Gesellschaft und das Zusetzen der Erbsendiät bringen Woyzeck letztendlich dazu, Marie zu töten.
Die Geschichte um die Figur Franz Woyzeck basiert auf historischen Vorbildern. Das offensichtlichstes Vorbild ist der Fall von Johann Christian Woyzeck, der aus Eifersucht im Jahr 1821 die Witwe Johanna Christiane Woost in einem Hausflur in Leipzig erstach. Dieser wurde nach einem langen Verfahren schließlich 1824 hingerichtet. Der Medizinprofessor Johann Christian August Clarus erstellte Gutachten bezüglich der Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten, die maßgeblich Einfluss auf Georg Büchners Woyzeck hatten. Eine weitere historische Begebenheit, die Büchner in seinem Werk verarbeitet, war das "Erbsenbrei-Experiment", das der Gießener Wissenschaftler Justus von Liebig über mehrere Monate an Menschen durchführte, um herauszufinden, ob das Militär und das Proletariat mit den Hülsenfrüchten kostengünstiger ernährt werden könnte.
Georg Büchner hat mit dem Woyzeck eine Gesellschaftskritik verfasst, die sich für die Menschen des Proletariats einsetzt und die Lebensrealität dieser plakativ darstellt. Und auch auf unsere heutige Gesellschaft lässt sich das Stück übertragen, denn es beinhaltet nicht nur die Kritik an der Gesellschaft, sondern thematisiert den Femizid, moralische Fragen und lässt auf Grund des nicht fertiggestellten Stückes einen großen Raum an Möglichkeiten der Zusammensetzung des Stückes so wie an Interpretationen und Neudenkungen.
Quelle: ADticket.de