David Garrett - Revolution des Geigenspiels
David Garrett wuchs als eines von drei Kindern einer kunstschaffenden Familie auf. Sein Vater Georg Paul Bongartz, war nicht nur Geigenauktionator, er gab nebenberuflich auch selbst Geigenunterricht. Seine Mutter Dove-Marie Garrett ist eine US-amerikanische Primaballerina. Mit vier Jahren begann David damit, seine ersten Erfahrungen an der Geige zu sammeln und wurde dabei von seinem Vater unterrichtet. Schon im Alter von fünf Jahren gewann er einen Preis beim Wettbewerb Jugend musiziert, wodurch er den ersten Meilenstein für seinen Ruf als Wunderkind legte. Für Furore sorgte außerdem sein erstes Konzert, gemeinsam mit den Hamburger Philharmonikern, im Alter von gerade einmal zehn Jahren.
Mit 13 Jahren unterschrieb David Garett seinen ersten Plattenvertrag bei der deutschen Grammophon. So kommt der Künstler bereits als Teenager in den Genuss auf verschiedenen Bühnen weltweit zu spielen und dabei mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten zu arbeiten. Unter anderem teilte sich der junge Künstler mit den Ensembles vom Los Angeles Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Dresden und dem Orchestre National de Paris eine Bühne.
Mit der Volljährigkeit zog es den Violinisten zum Studieren nach New York. An der Juilliard School of Music erweiterte er mithilfe seines dortigen Mentors Itzhak Perlman seine Fertigkeiten an der Violine. Nebenbei ging David Garett außerdem einer Tätigkeit als Model nach.
Ein besonderes Anliegen für David Garrett ist es stets gewesen, dem jungen Publikum die klassische Musik näherzubringen. Als Popstar der Klassikwelt gelingt dies dem Künstler mit Bravour. Auf Alben wie Encore interpretiert der Künstler zeitgenössische Pop Evergreens wie Michael Jacksons Smooth Criminal neu und beweist, dass klassische Musik nicht nur aus Jahrhunderte alten Werken bestehen muss. Übrigens zählt David Garrett nicht nur zu den besten Geigern der Welt. Ein Eintrag im Guiness Buch der Rekorde belegt, dass er auch der wohl schnellste Geiger unserer Zeit ist. Der Violinist spielte Rimski-Korsakows Hummelflug in gerade einmal 65,26 Sekunden und brach damit seinen eigenen Rekord, den er ein Jahr zuvor, im Jahr 2008 aufstellte. 2022 veröffentlichte der weltberühmte Geiger das Album "Iconic".
Quelle: ADticket.de