Bild: HGich.T + Acid Aftershow
Hgicht.T Tickets für Die Party in 2018. Karten für Shows von HGich.T jetzt im Vorverkauf sichern.
weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Hgich.T
Auf drei: Bauarbeiterweste überstreifen, Schwarzlicht an und Anlage auf Maximum. Denn HGich.T, die Speerspitze der elektronischen Hauruckkonzepte, werden uns erneut das Fell über die Ohren ziehen – diesmal mit Therapie wirkt.

Reminiszenzen an musikalische Frohnaturen wie Pink Floyd (Another Brick in The Wall) oder auch Yes (Owner Of A Lonely Heart) liegen selbstverständlich nah wie fern. Gleichwohl trifft auch hier Ton auf Ton (Der Junge mit dem Knüppel), reiht sich Note an Note (100 Jahre Mühle), alles sitzt, gar nichts spritzt (Alien Lover) – doch eben anders.

Mit Therapie wirkt liefern die Künstlerinnen und Künstler von HGich.T ihr Opus Magnum für ein authentisches Miteinander im Hier und Jetzt. Fetziges mit Schmiss (Uhu Arsch) trifft auf Vertracktes mit Biss (Radio Krishna) – alles clubtechnisch wie elektronisch verspielt. Ihr thematisches Kerngeschäft bleibt das Bildungssystem (Hauptschuhle) und natürlich eine individuelle Lebensgestaltung (Drogen & Pferde). Hauruckgedonner mit Pfiff sozusagen.

„Wir haben uns, wie eigentlich immer, bemüht, dem aktuellen HGich.T- Klangportfolio spontan zu folgen, als wären wir fast gar nicht am Entstehungsprozess beteiligt. Bewegungen, Schritte, Reize erfolgten vielmehr intuitiv und vernetzten sich automatisch mit Soundcollagen und Wortgefecht“, erklärt Produzent und Katzenfreund DJ Hundefriedhof nachdenklich. Kurz gefragt: Ein ganzes Album voller Glücksmomente oder dreizehn Wölfe im Schafpelz?

„Beides. Irgendetwas passiert schließlich immer. Musikstrukturen umgeben uns permanent. Sie sind einfach da. Du trinkst Kaffee – Musik. Du schmierst ein Brot – Musik. Einerseits simpel und andererseits kompliziert, denn die Qual der Wahl bohrt allumfassend eindringlich wie unweigerlich“, ergänzt Vhagvan Swami (früher Anna Maria Kaiser), Sänger, Poet und Naturfreund.

Von Berlin bis Wien sind HGich.T aus Hamburg seit Jahren bekannt wie bunte Pudel oder Oasis. Anhänger der ersten Stunde und Kulturfreaks wissen Bescheid. Das zehnköpfige Hanse-Künstlerkonglomerat hat im Versuchslabor den Osterhasen mit dem Weihnachtsmann gekreuzt. Niedlich einerseits, gibt’s so auch den obligatorischen Fingerzeig aus dem Wonnebuch. „Vielleicht eine Art Gesellschaftskritik für Clubgänger und Electrofreunde ohne Tränen der Verzweiflung wie bei Blumfeld oder Bonny Tyler“, versuchte sich kürzlich ein Makler und Musikkenner (NDR2) aus Hamburg-Eppendorf an einer recht eigenwilligen Definition. Stimmt’s? Wer weiß es besser?